12.01.2020

BürgerAntrag

Bürgerantrag für die Gestaltung des „Platz Ost Döppersberg“

Der Geschäftsmann Thomas Pusinelli hat nach seinem ersten Bürgerantrag, zur Erhaltung der Platanen, nun einen weiteren Bürgerantrag gestellt. Es geht um die Gestaltung des Platzes östlich vor dem Primarkgebäude. Nach dem Willen der Stadt soll der Platz geteert werden und als Nachrückplatz für die Taxen fungieren. Hier der Bürgerantrag im Wortlaut :

 

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Foto: T.Pusinelli

Bürgerantrag nach §24 GO NRW

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren Fraktionsvorsitzende,

Ich beantrage den „Platz Ost Döppersberg“ östlich des Primark-Gebäudes nicht mit einem Taxi-Halteplatz zu belegen.
Ich bitte die Verwaltung, folgende Alternativvorschläge zu prüfen:

1.Gestaltung des Platzes mit einer Skateranlage, dazu Sitzmöglichkeiten und 1-2 Bäume.

2.Gestaltung des Platzes mit GRÜN, Bäumen, Bänken und 1-2 Outdoor-Fitnessgeräten, dazu 1 Spielgerät für Kinder. Da es in der Bahnhofshalle keinerlei Bänke gibt, wird wartenden Reisenden so die Möglichkeit eines Aufenthalts gegeben.

3.Ein „Künstlerisches Schaufenster“ bzw. ein Platz für wechselnde Skulpturen und Kunstprojekte vom v.d.Heydt-Museum, der Universität, freien Künstlern und dem Skulpturenpark. Etwas, was man im Vorbeifahren mit Bus und Auto und vom Busbahnhof aus schon wahrnimmt und genießen kann. Etwas, was die Menschen zum anhalten und gucken animiert. Eine Organisation wäre in Zusammenarbeit mit dem Kulturausschuß und dem Netzwerk freier Künstler möglich. Dazu passend wäre eine „Grüne Lunge“ mit Bäumen.

4. Das Gelände bietet sich als erstes Model eines „Klimagartens“ an, in dem übertragbare, innerstädtische Lösungen zur Verbesserung des Stadtklimas und klimagerechtes Gärtnern entwickelt und erprobt werden können. Die Fläche von ca. 600 qm soll dazu als hochwertige Grünfläche, Überschwemmungszone, Bildungsgarten, Ort der Begegnung und Ruhe, sowie als Mustergarten für städtische Quartiere ausgebaut werden.
• Ausbildung als Mulde zur Überschwemmung bei Starkregenereignissen
• Gewächshaus mit Aufenthaltsraum
• Pflanzung heimischer großer und kleiner Bäume, Sträucher, Hecken, insektenfreundliche Stauden und Bodendecker (Mischkultur)
• Früchtetragende Sträucher und Obstbäume
• Moor- und Teichbereiche zur CO2-Speicherung
• Insektenhotels
• Tische und Bänke
• IT-gestützte Messeinrichtungen für Klima u. Umwelt etc.

Die Liste ist eine erste Ideensammlung. Der Bau sowie Bewirtschaftung und Pflege sollte in Patenschaft der umliegenden Händler wie auch Primark etc., Wuppertaler Schulen und weiteren interessierten Einrichtungen wie übernommen werden. Auch ein gemeinsames Modell-Projekt Wuppertaler Landschaftsgärtner, den Landschaftsplanern der BUW mit den Händlern und dem Wuppertal Institut wäre denkbar.
Die Stadt Wuppertal hatte sich im Jahre 2000 mit dem „Handlungskonzept Klima und Lufthygiene“ zum Ziel gesetzt, ein Lokalklima zu schaffen, das „.eine anthropogenverursachte klimatische Stressbelastung für den Menschen verringert, in dem künstliche Überwärmungsbereiche reduziert bzw. vermieden werden“. Das würde mit dem vorgeschlagenen Modell in Einklang gehen.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Pusinelli

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Kommentare

  1. Bernd Picard sagt:

    Ich schließe mich den Vorschlägen von Herrn Pussinelli voll und ganz an. Dabei bevorzuge ich Vorschlag 4 !
    Ich möchte hier nicht nochmals auf die groben Versäunisse der Stadt Wuppertal in Bezug auf die Umgestaltung des Döppersberg zu sprechen kommen. Nun gebe es aber letztendlich doch noch EINE Möglichkeit den beschriebenen Platz UMWELTFREUNDLICH und somit BÜRGERFREUNDLICH zu gestalten. Ich persönlich würde mich über 2-3 hochwachsende Bäume freuen, da diese die Fassade der SCHROTTKISTE im laufe der Zeit verdeckten.

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