21.06.2019

Bernhard Sander Kleine Höhe Ratsfraktion DIE LINKE Regionalplan Susanne Herhaus

Der Damm ist gebrochen: Kleine Höhe voll überplant

DIE LINKE im Rat sieht sich bestätigt: Die Idee, an der Kleinen Höhe eine Forensik zu bauen, war offenbar schon immer der Einstieg in die Beseitigung des wichtigen Naturraums.

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Die Regionalplanung weist mit Zustimmung von CDU und SPD ein großes Gebiet Ackerlandes als allgemeine Siedlungsfläche aus. Das lehnt DIE LINKE ab.

„Statt die Zersiedlung weiter voranzutreiben, sollte die Innenstadt als Wohnraum entwickelt werden“, betont Bernhard Sander, städtebaupolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE.

Der Irrwitz des Eigenheimbaus bleibt offenbar die einzige Antwort auf die steigenden Mieten. Eigenheimbau ist ökologisch fragwürdig, ökonomisch ineffektiv und nicht der demografischen Entwicklung angepasst. „Die Qualitätsoffensive Innenstadt hat am selben Tag auf die Notwendigkeit altengrechten Wohnraums in der Innenstadt hingewiesen. An der Hofaue gibt es genügend Freiflächen, attraktiven Wohnraum auch für den kleinen Geldbeutel zu entwickeln. Aber diese Flächen werden von der Verwaltung nicht ausgewiesen.“, ergänzt Sander.

Susanne Herhaus, Stadtverordnete und für DIE LINKE Mitglied im Regionalrat Düsseldorf, sieht in den Änderungen des Regionalplans große Verluste für den Freiraumschutz und der Umwelt insgesamt und wird dem Antrag in der Regionalratssitzung am 27.6.2019 nicht zustimmen.

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