17.05.2019

Bäderschließungen nicht akzeptabel

„Wir werden die Situation der Bäder mit einem Antrag zur nächsten Sportausschusssitzung hinterfragen. Die Situation, wie sie sich jetzt darstellt, bewerten wir als unerträglich.“

„Die mehrfachen und nur kurzfristig angekündigten Schließungen der Gartenhallenbäder und des Stadtbades Uellendahl sind nicht akzeptabel. Für das Bad am Röttgen wurde jetzt sogar eine zweiwöchige Schließungszeit von der Verwaltung ausgesprochen“, erklärt Guido Grüning, stellvertretender Sportausschussvorsitzender.

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Jannis Stergiopoulos, Mitglied im Ausschuss für Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit und im Sportausschuss ergänzt: „Im Bereich des Einwohnermeldeamtes mussten wir in den letzten Jahren schon mehrfach mit dem zuständigen Beigeordneten die Defizite in der Personalplanung diskutieren. Ich erwarte, dass sich dieses jetzt nicht auch noch im Bereich der Bäder wiederholt. Solche Fehlplanungen gehen zu Lasten der Serviceleistungen und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Guido Grüning weiter: „Wir werden die Situation der Bäder mit einem Antrag zur nächsten Sportausschusssitzung hinterfragen. Die Situation, wie sie sich jetzt darstellt, bewerten wir als unerträglich.“

Zum Hintergrund des Antrages: Mit der Saisoneröffnung des Freibades Mählersbeck, der Verschiebung der notwendigen Sanierung des Gartenhallenbades Cronenberg und durch personelle Engpässe im Sport- und Bäderamt (209.21 Betrieb Hallen- und Freibäder) mussten in den letzten Wochen die Gartenhallenbäder Langerfeld und Cronenberg sowie das Stadtbad Uellendahl (Röttgen) kurz- und längerfristig für den öffentlichen Schwimm- und Badebetrieb geschlossen werden. Für das Stadtbad Uellendahl wurde der öffentliche Schwimm- und Badebetrieb zum Beispiel vom 17. Mai bis zum 2. Juni 2019 ausgesetzt.

Mit den Maßnahmen im Sport- und Bäderbereich des Haushaltssicherungskonzeptes 2010 – 2014 und dessen Fortschreibung in Form des Haushaltssanierungsplanes (2012 – 2021) hat die Verwaltung dargestellt, dass das Sport- und Bäderamt über eine ausreichende Personal- und Finanzausstattung zum Betrieb der städtischen Bäder verfügen würde.
Inwieweit diese Aussage noch Bestand hat, ist dem Sportausschuss in der o. g. Sitzung und darüber hinaus fortlaufend mitzuteilen.

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