04.10.2018

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»Reim Dein Leben« – Eine Filmreihe über Jugendliche und Rap-Musik

Am 09.10.2018 um 19:30 Uhr findet im CinemaxX Wuppertal (Bundesallee 250) die Premiere der Filmreihe »Reim Dein Leben« über Jugendliche und Rap-Musik statt. 


Medienprojekt Wuppertal - Reim dein Leben

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Am 09.10.2018 um 19:30 Uhr findet im CinemaxX Wuppertal (Bundesallee 250) die Premiere der Filmreihe »Reim Dein Leben« über Jugendliche und Rap-Musik statt. 


Der Eintritt ist frei* 
Im Anschluss an die Filmaufführung gibt es eine Publikumsdiskussion.

Kartenreservierungen und DVD-Bestellungen beim Medienprojekt Wuppertal. Vorbestellte Karten müssen bis 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung im Foyer des Kinos abgeholt werden. Der Film wird ab der Premiere deutschlandweit als Bildungs- und Aufklärungsmittel auf DVD und als Streaming vertrieben.

Schon seit Jahrzehnten hat Rap-Musik eine große Relevanz für Jugendliche. In den letzten Jahren wurden besonders deutsche Rapper kommerziell sehr erfolgreich. Die Wortspiele und harten Texte finden viel Anklang bei jugendlichen Hörern, die lyrischen Provokationen des Gangsta-Rap stoßen aber auch auf Kritik – z. B. wegen ihrer problematischen Blickwinkel auf das Frauen- und Männerbild, auf Gewaltausübung und Drogenkonsum – bei Eltern und Pädagog*innen und bei denen, die sich von den Texten diskriminiert fühlen, weil sie diese als sexistisch, antisemitisch oder homophob empfinden.

In den Filmen werden die Bedeutung und die Wirkung der Musik durch die jugendlichen Raphörer*innen selbst beschrieben. In Interviews schildern sie, wann und wieso sie Rap hören und welches Lebensgefühl sie mit der Musik verbinden. Im Fokus steht dabei nicht nur die eigene Identifizierung mit der Musik, sondern auch die kritische Auseinandersetzung mit den Texten im Rap. Was macht einen guten Disstrack aus? Wo sehen sie die Grenze zwischen Kunstfreiheit und ernstzunehmender Diskriminierung? Welche Wirkung messen die Jugendlichen selbst der für sie so wichtigen Musik bei?

Neben den Interviews mit jungen Raphörer*innen und auch einigen jungen Rappern gibt es auf der DVD ein Interview mit dem stellvertretenden Leiter der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, Thomas Salzmann, über die jugendschutzrelevanten Wirkungen von Gangsta-Rap und die Spruchpraxis der BPJM.

Die Filme sollen die Selbstreflexion der Jugendlichen über Rap-Musik fördern und einen Wertedialog unter Jugendlichen und mit (erziehenden) Erwachsenen unterstützen. Außerdem schaffen sie Impulse für Pädagog*innen zum Umgang mit Rapmusik in der Jugend- und Bildungsarbeit und im Jugendschutz.


* Eintritt frei für junge Menschen bis 27 und alle, die Leistungen nach dem SGB II / SGB XII erhalten oder einen Wuppertalpass besitzen. Alle anderen zahlen 4 Euro.

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