23.08.2017

Trauerfeier für den ermordeten Diyar Raschid

Heute fand auf dem Gelände der Ditib Moschee an der Gathe die Trauerfeier des am 18.08.17 in Wuppertal erstochenen 31 jährigen Diyar Raschid statt

 

    

Mehr als 100 Menschen nahmen an der Trauerfeier für den ermordeten Diyar Raschid in der Moschee an der Gathe teil, der Imam sprach am Sarg das islamische Trauergebet. Anschließend ging der Trauerzug durch die Innenstadt, Freunde und Familienmitglieder trugen den Sarg auf den Schultern durch die Neumarktstraße.   Danach ging es weiter zur Beerdigung  auf einem Ronsdorfer Friedhof. Durch den Trauerzug kam es kurzfristig zu Verkehrsbehinderungen, die Polizei hielt sich aber im Hintergrund . Wir dürfen nach Absprache mit der Familie einige Fotos zeigen.

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Kommentare

  1. Erna sagt:

    So funktioniert keine Akzeptanz anderer Kulturen. Und das ist eindeutig anders.
    Ich bin mit meinem toten Vater nicht durchs Luisenviertel marschiert.

    1. Claudia Otte (Redaktion) sagt:

      Wer hat Sie davon abgehalten ?

      1. Erna sagt:

        Gesetze, Anstand, Pietät, Würde, Trauer, Rücksicht z.B.

  2. Erna sagt:

    Ich war da.
    Was soll das?
    Ein Sarg wird durch die Neumarktstrasse getragen.
    Bestattung dann im Deweerthschen Garten?
    Wer hat das genehmigt?
    War das genehmigt

    1. Erwi sagt:

      Ich war auch da als mindestens fünf Straßen gesperrt wurden.
      Aber ein Postwagenfahrer wurde vom Ordnungsamt in der Schwanenstraße aufgemischt. Hatte aber keinen Sarg dabei.
      Manche nehmen sich Rechte, andere lassen sie gewähren.

      1. jochen sagt:

        was sind das für dämliche fremdenfeindliche kommentare! Es gibt auch bei uns die tradition von trauerzügen im öffentlichen raum – in wuppertal vor 64 jahren für oskar hoffman, in köln vor einigen jahren für willy millowitsch.
        Hier ging es um ein mordopfer – und da sollte -auch die öfentlich gezeigte trauer akzeptiert werden!

        1. Erna sagt:

          Richtig, vor mehr als einem Jahrhundert, für eine öffentliche Person.
          Jetzt tötet und betrauert man im Öffentlichen Verkehrsraum.
          Ich will auch keine Rockermord-Prozession hier.
          Aber man nimmt sich hier das Recht.
          Ist das Multi-Kulti-Begräbniskultur mit Polizeibegleitung?
          „Rechts“, starkes Argument!
          „Links“ ist immer gut.
          Schöne, einfache Welt.

    2. Claudia Otte (Redaktion) sagt:

      Das war spontan, steht Ihnen auch zu. Sind Sie spontan ?

      1. Tobias Fuchs sagt:

        Der Tod des jungen Mannes ist entsetzlich und diese Tat hat Wuppertal natürlich erschüttert.

        Trotzdem muß die Frage gestattet sein, warum es erlaubt wird, seine Toten derart präsent durch die Innenstadt zu tragen. Wenn ich das für einen Verwandten planen würde, wären dafür im Vorfeld ganz bestimmt zahlreiche rechtliche Hürden zu überwinden (wenn das überhaupt genehmigungsfähig ist) und zum anderen müsste da vermutlich auch ein ordentlicher Geldbetrag fließen. Spontanität jedenfalls geht in Deutschland in der Regel gar nichts! Um so erstaunlicher ist es, dass hier scheinbar von Seiten des Staates / der Stadt Zurückhaltung vor Recht präferiert wurde, da ein Verbot des Leichenzuges womöglich zu unschönen Krawallszenen geführt hätte.

        Eine derart öffentlich inszenierte Beerdigung steht meines Erachtens nur Personen zu, die auch ein öffentliches Amt bekleidet haben, respektive ein öffentliches Leben (z. B. bekannte Schauspieler etc.) führten. Jedenfalls Peronen von denen man sagen kann, dass ein Großteil der Bürgerinnen und Bürger Anteil an ihrer Beerdigung nehmen möchten. Das ist hier jedoch nicht der Fall! Hier nahm sich eine Gruppe einfach selber das Recht heraus die City einer Großstadt mal eben lahm zu legen.

      2. Erna sagt:

        Spontan hat die Redaktion zunächst einmal die Seite gewechselt und schreibt gleich noch die Lesermeinung selbst.

        Ich sehe schon Ihrer spontanen Meinung entgegen, wenn spontan Rocker, Rechte usw. sich in Wuppertal umbringen, um dann Wuppertals Straßen okkupieren.

        Und: der „Trauerzug“ bestand zur Hälfte aus aggressiven, muskulösen jungen Männern in schwarzen, eng anliegenden T-Shirts. Ich habe dies nicht als einen Trauerzug wahrgenommen.

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