11.04.2017

Frühe Hilfen Gunhild Böth Ratsfraktion DIE LINKE Wohlfahrtsverbände

LINKE fordert: „Frühe Hilfen“ systematisch leisten!

Von 300 Neugeborenen, deren Familien unbedingt längerfristig systematische Hilfe brauchen, können die Wohlfahrtsverbände nur 100 tatsächlich betreuen.

200 Kinder werden demnach allein gelassen. „Das ist eine Katastrophe, die man ändern muss“, findet die Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Rat, Gunhild Böth.

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Vor 10 Jahren wurde in Wuppertal  ein Projekt gestartet, das mit „Frühe Hilfen“ beschrieben wurde und Gespräche, einmalige Beratungen, aber vor Allem längerfristige Betreuung von Müttern bzw. Familien erbringt . Diese Hilfen leisten für viele Familien, aber insbesondere für Neugeborene und kleine Kinder Herausragendes, weil sie Kinder in prekären Familienverhältnissen nicht einfach im Stich lassen.

Die Finanzierung dieser „Frühen Hilfen“ ist aber ungesichert. Bundesmittel reichen nicht aus; ohne kommunale Hilfe geht es nicht. Von den zur Verfügung stehenden Mitteln können allerdings nur ein Drittel der Hilfsbedarfe unterstützt werden, in Zahlen: Von 300 der Hilfe bedürftigen  Müttern können nur 100 betreut werden.

„Man kann sich kaum vorstellen, was das für die bedeutet, die auswählen müssen, welche Familien sie betreuen und welche sie sich selbst überlassen müssen. Erst recht kann man sich kaum vorstellen, was das Ausbleiben von Hilfe für die Kinder bedeutet. Und wer wird die Verantwortung übernehmen, wenn diesen Kindern irgendetwas passiert wegen nicht erbrachter Hilfe?  Wenn ein solcher Hilfebedarf durch Fachkräfte festgestellt wurde, gehört die Hilfe zu den Pflichtaufgaben der Stadt“, stellt Dr. Dirk Krüger, für DIE LINKE im Jugendhilfeausschuss fest.

 Daher beantragt DIE LINKE in der nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses, dass die Verwaltung ihrer Verantwortung und ihrer Pflichtaufgabe, alle der Hilfe bedürftigen Neugeborenen zu unterstützen, gerecht wird.

„Hier müssen die anderen Parteien Farbe bekennen; wer kein Kind zurücklassen will, muss handeln“, so Gunhild Böth weiter.

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Kommentare

  1. Fastfoot sagt:

    Der rechtsradikale apologetische Plagiator missbraucht Nickname für unsachliche Kommentare.
    Ich unterstütze die begründete Forderung der Partei Die Linke zur Verbesserung der Betreuungsstrukturen ausdrücklich.

  2. Fast Foot sagt:

    Es wird mal wieder gefordert. Wird die Ratsfraktion jemals etwas liefern?

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