17.03.2017

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Mucke soll Alternativ-Flächen benennen!

Die Fraktion der Freien Demokraten kritisiert den Oberbürgermeister Andreas Mucke für seine Äußerungen, dass er keine weiteren Planungen außer denen für eine Forensik auf der Kleinen Höhe befürworten werde.

„Das ist Wirtschaftspolitik nach dem Sankt-Florian-Prinzip“, so Alexander Schmidt, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal. „Natürlich kann man sagen, dass auf der Kleinen Höhe keine weiteren Planungen befürwortet werden. Aber dann muss man auch sagen, wo die somit wegfallenden 15 Hektar Gewerbefläche denn sonst in Wuppertal generiert werden sollen.“

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Die Freien Demokraten fordern seit langem ein kommunales Gewerbeflächenkonzept, was dem tatsächlichen Bedarf gerecht wird und dazu dient, mit den so generierten Gewerbesteuereinnahmen langfristig die Stadtfinanzen auf solide Beine stellen zu können.

„Wir hören in Wuppertal immer dasselbe Lied: ‚Wasch mich, aber mach mich nicht nass’. Jeder weiß, dass wir dringend Gewerbe in Wuppertal benötigen, um den städtischen Schuldenberg abzutragen und die Kosten für Kultur, Sport, Straßen, Schulen, Sozialausgaben etc. bedienen zu können. Aber überall, wo es Möglichkeiten gibt, Gewerbe anzusiedeln, gibt es Gegenwehr und eine Stadtspitze, die sich nicht traut, offensiv und ehrlich mit dem Thema umzugehen“, so Schmidt. „Wir fordern daher Oberbürgermeister Andreas Mucke auf, Alternativ-Flächen zu benennen. Wenn man in Wuppertal auf die Kleine Höhe als ausgewiesene Gewerbefläche verzichten möchte, muss man andere Flächen zur Verfügung stellen. Wir wollen wissen, wo genau diese Flächen sind. Alternativ kann er uns natürlich auch mitteilen, wie die Stadtspitze die immer noch desolaten Stadtfinanzen ohne zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen auf Vordermann bringen möchte.“

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Kommentare

  1. Foot Fast sagt:

    Mucke setzt alles auf eine Karte. Verzockt er sich, wird es halt Lichtscheid. Ganz nach dem Motto „was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?“

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