09.12.2016

Müller: „Polizeibeamte im Stadtgebiet reichen nicht aus“

„Eine mobile Wache am Berliner Platz, die nur zweimal die Woche vor Ort ist, reicht in unseren Augen nicht aus."

Stadt, Polizei und Bürgerforum hatten zu einem Abend zum Thema Sicherheit in Oberbarmen in die Färberei geladen. Dabei entstand der Eindruck durch den Leiter der Polizeiinspektion Wuppertal, die Anzahl der Polizeibeamten im Stadtgebiet wäre ausreichend. Dem widerspricht die CDU-Fraktion deutlich.

CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Müller stellt klar: „Eine mobile Wache am Berliner Platz, die nur zweimal die Woche vor Ort ist, reicht in unseren Augen nicht aus.

Die Bürger haben berechtigte Sorgen und die müssen ernst genommen werden. Es stehen zu wenig Polizeibeamte zur Verfügung, um zum Beispiel regelmäßig an den Zu- und Abfahrten der Autobahnen die Autos der auch in Wuppertal tätigen Diebesbanden zu kontrollieren, Taschendiebstähle in den Einkaufsstraßen zu verhindern, Drogenhandel zu unterbinden, vorbeugend zu kontrollieren und abzuschrecken.“

Es fehlt jedoch an Personal und die Wuppertaler Polizeibeamten sind stark belastet, während sie im täglichen Dienst ihr Bestes geben.

„Deswegen wird es Zeit, dass die Wuppertaler Polizeiführung sich nachhaltig dafür einsetzt, dass ausreichend Polizeibeamte für unsere Stadt zur Verfügung stehen, damit die Kolleginnen und Kollegen ihre Überstunden abbauen und die Aufgaben der Polizei weiterhin in vollem Umfang gewährleistet werden können“, fordert Fraktionsvorsitzender Michael Müller.

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Kommentare

  1. Uwe Temme sagt:

    Es gehört schon eine Menge Dreistigkeit dazu, von einer andere Behörde zu verlangen zusätzliches Personal zur Verfügung zu stellen, wenn man in den letzten Jahren die eigene Behörde an den Rand der Handlungsunfähigkeit geführt hat,

    Unsere Politiker verkaufen den im nächsten Jahr ausgeglichenen Haushalt als riesen Erfolg. Während der Stärkungspakt Stadtfinanzen auf dem Rücken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Wuppertal eingehalten wird und damit schließlich auf dem Rücken der Bürgerinnen und Bürger.

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