30.10.2016

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Geschafft! – Runder Tisch „LSBTTI*Q“ für Wuppertal

Auch in Wuppertal soll deutlich werden, dass Sichtbarkeit, Gleichstellung und Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans*-Menschen eine Querschnittsaufgabe ist, die nur von Kommune und autonomen Organisationen gemeinsam umgesetzt werden kann.

WP
Gemeinsame Pressemitteilung von AIDS-Hilfe Wuppertal e.V. und Wupperpride e.V.

Die Wuppertaler „Gleichstellungsstelle Frau und Mann“ lud auf Veranlassung des Oberbürgermeisters, Andreas Mucke, Vertreter und Vertreterinnen der SchwuLesBischen Community am 15. Oktober zu einem Workshop ins Barmer Rathaus.
Miteinander sollte die Frage geklärt werden, ob es zukünftig einen Runden Tisch „LSBTTI*Q“ (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*-Menschen) geben solle. In einem moderierten vierstündigen Prozess kamen Vertreter*innen von Wupperpride e.V., der AIDS-Hilfe Wuppertal e.V., der Frauenberatungsstelle Wuppertal e.V., der Gruppe „Immer dabei. Ältere Lesben und Schwule in Wuppertal“ und der Wuppertaler Jugendgruppe für Lesben, Schwule, Bi-, Trans-, Intersexuelle und Queers Wuppertal, BJ, zu einem eindeutigen Ja.
Der Runde Tisch „LSBTTI*Q“ soll gemeinnützige Vereine und sachkundige Bürger*innen auf kommunaler Ebene zusammenführen, damit Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*-Menschen sichtbarer werden. Wie beim landesweiten „Aktionsplan für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt – gegen Homo- und Transphobie“ soll auch in Wuppertal deutlich werden, dass Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt eine Querschnittsaufgabe ist, die nur von Kommune und autonomen Organisationen gemeinsam umgesetzt werden kann.
Lebenswirklichkeiten und Biografien von LSBTTI*Q-Bürger*innen, die nicht der vorherrschenden Heteronormativität entsprechen, Coming-Out- und Diskriminierungserfahrungen aufgrund von Vorurteilen und klischeehaften Männlichkeits- und Weiblichkeitsbildern erfordern Verwaltungsstrukturen, die diesem Erfahrungshintergrund Rechnung tragen. Ohne Kenntnis und Akzeptanz der LSBTTI*Q-Kulturen in den verschiedenen Generationen vonseiten der städtischen Verwaltung geht es nicht.
Andreas Mucke hatte als OB-Kandidat auf dem Bergischen Christopher Street Day (CSD) 2015 zusagt, sich des Themas anzunehmen, falls er Oberbürgermeister würde.
So wurde erstmalig der CSD 2016 vom Oberbürgermeister eröffnet. Und auch der seit Jahren von den verschiedenen Akteur*innen geäußerte Wunsch nach einem Runden Tisch „LSBTTI*Q“ geht nun in Erfüllung.
Die AIDS-Hilfe Wuppertal e.V. und Wupperpride e.V. arbeiten seit Jahren daran, dass Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*-Menschen (LSBTTI*Q) auch in Wuppertal kultursensibel wahr- und ernstgenommen werden.
Der gemeinnützige Verein Wupperpride e.V. – www.wupperpride.de – wurde 2009 gegründet und organisiert seit 2010 jährlich den Bergischen Christopher Street Day (CSD) und die SchwuLesBischen Kulturtage. Neben Einzelpersonen sind die AIDS-Hilfe Wuppertal und die „BJ. Wuppertaler Jugendgruppe für Lesben, Schwule, Bi-, Trans-, Intersexuelle und Queers Wuppertal“ Mitglieder. Wupperpride e.V. ist Mitglied in der LAG Lesben in NRW e.V., im Schwulen Netzwerk NRW e.V. und mit beratender Stimme im Seniorenbeirat der Stadt Wuppertal und im Wuppertaler Seniorennetz vertreten.
Der gemeinnützige Verein AIDS-Hilfe Wuppertal e.V. (AHW) – www.aidshilfe-wuppertal.de – wurde 1987 gegründet. Die AHW klärt über HIV und AIDS auf. Sie tritt für einen menschlichen Umgang mit HIV-Positiven und eine umfassende Teilhabe von Menschen mit HIV und AIDS in der Gesellschaft ein. Ihre Schwerpunkte liegen derzeit bei Beratung, Prävention, Fortbildung, Schwulen, Frauen, Migra­tion, Haft, Drogen und Selbsthilfe. Sie ist vertreten im Schwulen Netzwerk NRW e.V., im Paritätischen Wohlfahrtsverband, in der AIDS-Hilfe NRW und in der Deutschen AIDS-Hilfe.

Wuppertal, 27. Oktober 2016

Christoph Weber, Vorstandsvorsitzender
AIDS-Hilfe Wuppertal e.V.
Simonsstr. 36, 42117 Wuppertal

Anne Simon (Vorstand) | Olaf Wozniak (Vorstand)
Wupperpride e.V.
Linderhauser Str. 2a, 42279 Wuppertal

Gemeinsame Pressemitteilung von AIDS-Hilfe Wuppertal e.V. und Wupperpride e.V. zum Download

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