03.06.2016

Andreas Spechtl charles petersohn Jochen Rausch Wuppertaler Literatur Biennale

Heute Popliteratur im KLUB

Jochen Rausch erzählt Taxi-Geschichte. Andreas Spechtl, Sänger der Band "Ja, Panik" dichtet Songtexte. Für die Sounds sorgt Charles Petersohn. Im KLUB am 3. Juni.

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Jochen Rausch liest „Taxi Deutschland“
3. Juni um 19:30 Uhr

Sie fahren Tag für Tag, Nacht für Nacht, ohne je irgendwo wirklich anzukommen: In Deutschland gibt es 200.000 Taxifahrer und jeder hat seine Geschichte. Über fünf Jahre sammelte Jochen Rausch (Zufalls)­Gespräche im Taxi: aus 120 Miniaturen von erstaunlicher Intensität entsteht das Psychogramm unserer multinationalen Gesellschaft aus einer sehr speziellen Perspektive. Mal nachdenk­ lich, mal heiter, aber immer authentisch, unverstellt und berührend. Schon mit seinen hochgelobten Shortstorybänden „Trieb“ und „Rache“ zeigte Jochen Rausch, dass er auf engstem Raum große Geschichten zu erzählen weiß.
Für Jochen Rauschs Lesung „Taxi Deutschland“ hat Charles Petersohn einen urbanen Sound­ track gestaltet, die Hektik inter­ nationaler Metropolen zu einer entspannten Klanglandschaft verarbeitet. Dazu wird er sphä­ rische Sounds und Melodien improvisieren und aus Filmmu­ sik des Komponisten Bernard Hermann zitieren.

Jochen Rausch ist Autor, Journalist, Musiker. Der Grimmepreisträger veröffentlicht seit 2008 Romane und Erzäh- lungen: Restlicht (2008), Trieb (2011), Krieg (2013) und Rache (2015). Er ist beim WDR Chef mehrerer Radiopro- gramme, u.a. 1LIVE und WDR2. Jochen Rausch lebt in Wuppertal.
Der Musiker und DJ Charles Petersohn entwickelt Soundtracks für Ausstellun- gen, für Filmtrailer, Tanz-Performances und den öffentlichen Raum. Er lebt in Wuppertal.

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Andreas SpechtlAndreas Spechtl ©privat

ANDREAS SPECHTL (JA, PANIK) ERZÄHLT UND SPIELT SEINE SONGS
Moderation: Uwe Schütte
3. Juni um 21:30 Uhr

Lieder begleiten uns buchstäb­lich von der Wiege bis zur Bah­re, in allen möglichen Formen, und wie vielleicht keine andere Kunstform tragen sie dabei zu unserem Selbst­ und Weltver­ständnis bei. Sie singen uns von den großen Themen des Lebens vor, artikulieren und verdichten unsere Ängste, Hoffnungen, Erfahrungen und Lebenswei­sen – und natürlich singen sie auch von Heimat und Heimat­verlust. Und vielleicht kein Sän­ger unserer Zeit erzählt davon so spannend wie Andreas Spechtl mit seiner Band Ja, Panik. Auf ganz zeitgemäße Weise erzählt er vom richtigen Leben im falschen, etwa in dem epischen, 14­minütigen Song: „DMD KIU LIDT“, der anfängt: „Letztendlich hab ich meine Koffer gepackt / Hab ein Ticket gelöst und bin weit gefahrn.“ Von dieser und anderen Fahr­ ten wird Spechtl im Gespräch mit Uwe Schütte erzählen, und er wird sie auch spielen, in originellen Solo­Versionen.

Andreas Spechtl, 1984 in Neusiedl am See geboren, ist der ‚Kopf’ der 2005 im österreichischen Burgenland gegründeten Diskursrockband Ja, Panik. Mit mittler- weile fünf Alben haben sie sich als eine der aufregendsten Bands unserer Gegenwart profiliert. Die Alben DMD KIU LIDT (2011) und Libertatia (2014) wurden von der Kritik einhellig für ihre zugleich politisch hellsichtige und popmusikalisch viel- schichtige Textur gefeiert. Mit seinem experimentellen Solo-Debüt Sleep (2015) vertonte Andreas Spechtl die „Müdigkeit der Gegenwart“ (so Die ZEIT).

Uwe Schütte,
Dr. phil., geboren 1967, Literaturwissenschaftler von der Aston University in Birmingham, ist einer der führenden Pophistoriker. Er hat u.a. eine Basis-Diskothek Rock und Pop geschrieben (Reclam 2011) und kürzlich die erste wissenschaftliche Konferenz zu den Elektronik-Pionieren Kraftwerk veranstaltet.

Der Klub
Gathe 50
42105 Wuppertal

Eine Veranstaltung der Wuppertaler Literatur Biennale
www.wuppertaler-literatur-biennale.de

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