19.01.2016

BUND-Kreisgruppe Wuppertal ÖPNV

BUND fordert nachhaltige Mobilität

Die BUND-Kreisgruppe Wuppertal unterstützt die Forderungen von Pro Bahn und ADFC für die Förderung des ÖPNV im Bereich Döppersberg: "Manchmal ist weniger einfach mehr!" Soll heißen...

Weniger Verkehrsaufkommen bringt weniger Schadstoffbelastung und mehr Lebensqualität – auch in Wuppertal!“ Mit dieser Überzeugung steht die Kreisgruppe Wuppertal im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mit anderen Umweltverbänden bereits seit Jahrzehnten für umweltfreundliche und nachhaltige Mobilität.

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Die BUND-Kreisgruppe Wuppertal unterstützt deshalb ausdrücklich das an Oberbürgermeister Andreas Mucke gerichtete Schreiben von ProBahn und ADFC. „Zukunftsfähige Mobilität ist Teil integrierter Stadtentwicklung und muss alle Verkehrsteilnehmer berücksichtigen.“ sagt Beate Petersen, Vorstandsmitglied der BUND-Kreisgruppe:
Verlängerte Wege und Steigungen für die Busse am umgebauten Döppersberg bewirken zugleich längere Fahrzeiten und damit mehr Treibstoffverbrauch sowie Mensch und Mitwelt belastende Abgase.“ Längere Fahrzeiten erfordern auch mehr Personal, so der BUND! Das lasse sich in Mehrkosten ausdrücken, über deren Höhe aktuell Initiativen- und Verbändeübergreifend diskutiert wird.
Keinesfalls dürfen Mehrkosten, die durch die Verlegung des Busbahnhofs nach oben auf den Döppersberg entstehen – in welcher Höhe auch immer – noch mehr zu Lasten der Wuppertalerinnen und Wuppertaler gehen!“ ist sich Jörg Liesendahl, ebenfalls Vorstandsmitglied der BUND-Kreisgruppe Wuppertal, sicher. „Es ist noch nicht allzu lange her, da sparten die Wuppertaler Stadtwerke 2 Mio. Euro beim Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ein – durch Linienkürzungen und Verlängerung der Taktzeiten und zu Lasten der ÖPNV-NutzerInnen.“
Immer mehr Verkehrsraum für immer mehr motorisierten Individualverkehr (MIV) führt zu mehr Staus und Umweltbelastungen, z.B. durch Lärm, Schadstoffe, Erschütterungen usw. Damit verringern sich, so die BUND-Kreisgruppe, die Möglichkeiten, dass sich auch nicht motorisierte VerkehrsteilnehmerInnen sicher und zügig fortbewegen können. Ob in Elberfeld am Döppersberg, in Ronsdorf an der L419 oder in Nächstebreck an der Schmiedestraße – immer gehe es darum, für noch mehr Autos Verkehrsfluss zu planen. Zu oft führt eben dies zu mehr Verkehrszähfluss mit immer unsichereren Wegen für die Nutzer des Umweltverbundes (Bus/Bahn, Rad und zu Fuß).
Es geht darum, dass wir die Weichen heute richtig stellen – auch für die Zukunft! Abgesehen davon, dass immer mehr Autos schlicht zu viel sind, ist unsere heutige Mobilität so ohnehin nicht zukunftsfähig, da die längst überfällige Energiewende neben dem Stromsektor auch die Bereiche Verkehr und Wärme mitdenken sollte. Auch hier darf gerne mehr vernetzt gedacht werden!“ merkt Beate Petersen an.

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