05.01.2016

Nachkriegszeit Notkirchen Otto Bartning rubble-churches

Offener Abend zum Thema „Kirchenbau in der Nachkriegszeit“

"Bauen aus der Not ist tiefstes Abenteuer im Gewissen" Otto Bartnings Notkirchenbau in der orientierungslosen Gesellschaft der Nachkriegszeit Vortrag von Heinz Majewski in der Johanneskirche Wuppertal-Elberfeld am 14. Januar 2016

1949 Bartning-Notkirche Wuppertal (Johanneskirche)Notkirche von Otto Bartning in Wuppertal-Elberfeld (Johanneskirche)
erbaut 1949 ©Bildnachw.: Krimm, Herbert: Die 48 Notkirchen, Heidelberg 1949, o. S.

„Bauen aus der Not ist tiefstes Abenteuer im Gewissen“
Otto Bartnings Notkirchenbau in der orientierungslosen Gesellschaft der Nachkriegszeit

Mit Heinz Majewski, Wuppertal

Die ersten Nachkriegsjahre in Deutschland waren geprägt von erschütternder Not. War es angesichts der Versorgungsengpässe, des fehlenden Wohnraums und der Gesellschaftsprobleme (Perspektiv-losigkeit, Flüchtlingsintegration etc.) vertretbar, an den Wiederaufbau von Kirchen oder gar an deren Neubau zu denken? Und wenn ja, mit welchen Argumenten?

Mögliche Antworten auf diese Fragen führten den angesehenen Architekten Otto Bartning (1883-1959) zu einem ebenso genialen wie abenteuerlichen Experiment, dessen Ergebnis der Bau von 43 evangelischen „Notkirchen“ war – (darunter auch die Johanneskirche in Wuppertal-Elberfeld).
Diese auf den ersten Blick unscheinbaren „rubble-churches“ haben Architekturgeschichte geschrieben; sie gehören nach heutigem Urteil zu den großen, spätere Entwicklungen vorwegnehmenden Kulturleistungen des 20. Jahrhunderts. Jeder einzelne dieser reduktionistischen Bauten hat seinen ganz individuellen Charakter.
Einige der Kirchen stellt der Referent in aktuellen und historischen Bildern vor.


Donnerstag, 14. Januar 2016, 19:30 Uhr
Johanneskirche Wuppertal-Elberfeld (Gemeindezentrum)
Altenberger Str. 25 / Jägerhofstraße
42119 Wuppertal

Der Eintritt ist frei.

Die Johanneskirche liegt am nordöstlichen Rand des Von-der-Heydt-Parks auf den Südhöhen von Wuppertal-Elberfeld.
Anfahrt mit dem Bus: Sowohl von Elberfeld als auch von Cronenberg mit der Buslinie 625, von Barmen und Ronsdorf mit der Buslinie 630, Haltestelle: Friedenshain.
Wenige Stufen in den Park führen auf einem kurzen Fußweg zur Johanneskirche.
Anfahrt mit dem PKW: Von der (oberen) Jägerhofstraße in die als Fußweg beschilderte Einfahrt des Von-der-Heydt-Parks (an den Holzschildern mit der Aufschrift „Von-der Heydt-Park“, Johanneskirche) einbiegen, nach einer spitzen Kurve nach rechts fährt man an der Kirche vorbei auf den vor ihr liegenden Parkplatz. Weitere Parkmöglichkeiten bestehen entlang der Jägerhofstraße.

 

 

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