14.09.2015

Sherko Fatah: „Der letzte Ort“ (Luchterhand 2014)

Sherko Fatah liest am 24. September in der Buchhandlung v. Mackensen aus seinem Roman und spricht mit Michael Serrer über dessen Entstehung.

Sherko Fatah 17.01.11 von Jens Oellermann

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Sherko Fatah rückt in „Der letzte Ort“ die Realität des Krieges im Mittleren Osten in den Fokus deutschsprachiger Literatur. Eindringlich schafft er ein Psychogramm zweier Menschen unterschiedlicher Herkunft: Albert, Sohn eines überzeugten ostdeutschen Kommunisten, verschlägt die Orientierungslosigkeit in den Irak. Schlagartig ändert sich sein Leben, als er mit seinem irakischen Übersetzer Osama von religiösen Extremisten überfallen, entführt und an entlegenste Orte in der Wüste verschleppt wird. Eingesperrt und der Gewalt und Willkür der Entführer ausgesetzt werden sie mit der Kultur und Religion, mit den jeweils festgefahrenen Weltbildern des anderen konfrontiert.

1964 als Sohn eines irakischen Kurden und einer Deutschen in Ost-Berlin geboren bewegen sich Fatahs Bücher im Spannungsfeld zwischen arabischer Welt und Europa. 2001 – also vor den Anschlägen auf das World Trade Center in New York – debütierte er mit dem Roman „Im Grenzland“, in dem er die Gefahr thematisiert, die vom islamischen Fundamentalismus ausgeht. Auch in seinem jüngsten, 2014 erschienen Roman „Der letzte“ Ort scheint Sherko Fatah die Terrorakte des IS vorwegzunehmen.

Sherko Fatah wurde 2015 für sein Gesamtwerk und im Besonderen für „Der letzte Ort“ mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet. Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW e.V., ist exzellenter Kenner deutschsprachiger Gegenwartsliteratur und moderiert die Lesung.

In Kooperation mit der Buchhandlung v. Mackensen und der CityKirche Elberfeld (Alte reformierte Kirche)

Do., 24.09.2015, 19:30 Uhr, Eintritt: 5,00 Euro*, Buchhandlung v. Mackensen, Friedrich-Ebert-Straße/Ecke Laurentiusstraße 12, 42103 Wuppertal

*Vorverkauf ab sofort in der Buchhandlung v. Mackensen

Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Katja Schettler, Mitarbeiterin des Katholischen Bildungswerks Wuppertal/Solingen/Remscheid, zur Verfügung: Tel: 0202 49583-17, E-Mail: schettler@bildungswerk-wuppertal.de

 

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