Gysi wirbt für die Wahl von Böth

Freitagabend kam Gregor Gysi, scheidender Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Bundestag, in die mit 1000 Menschen völlig überfüllte Alte Papierfabrik, um Wahlkampfhilfe für Gunhild Böth zu leisten: 

Ich freue mich darauf, wenn Gunhild Böth Oberbürgermeisterin von Wuppertal wird. Dafür gibt es drei Gründe. Erstens: Ich kenne sie schon seit Anfang der 90er Jahre. Das war ne schöne Zeit, da kannte ich noch alle Mitglieder in den alten Bundesländern persönlich. Zweitens ist sie wirklich eine taffe und tapfere Frau und wird sich für die Stadt engagieren. Aber: Wuppertal ist natürlich schon berühmt wegen der Schwebebahn, noch berühmter, weil hier Friedrich Engels geboren ist, aber Sie werden weltberühmt – glaubenses mir – weltberühmt, wenn Sie die erste LINKE-Oberbürgermeisterin in den alten Bundesländern haben. Und Wuppertal hat das auch verdient! Außerdem erleben Sie sofort einen wirtschaftlichen Aufschwung. Das kann ich Ihnen auch begründen, weil die Journalistinnen und Journalisten von Finnland bis den USA hier herreisen; was glauben Sie, was dann los ist in Wuppertal? Die müssen übernachten, einkaufen usw. Das führt sofort zu einem wirtschaftlichen Fortschritt. Mehr müssen Sie gar nicht tun! Sie müssen es nur noch den anderen Leuten erklären und dann wird es auch passieren!“

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In dieser gewohnt launigen Art unterhielt Gysi sein Publikum  glänzend. Es blieb aber nicht allein beim Lachen; bei den Themen soziale Ungleichheit, Hartz IV, Armut, Renten, Besteuerung der Reichen, Einwanderungszugänge für Flüchtlinge und Beteiligung Deutschlands an den Fluchtursachen wurde es ernst. Seine Forderungen, die er wie gewohnt auf den Punkt brachte,  wurden mit brandendem Applaus bestätigt.

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Susanne Herhaus, Kreissprecherin der Wuppertaler LINKEN, hatte für Gysi besondere Geschenke vorbereitet. So spielte das Trio RED klassische Musik, um Gysis Geschmack zu treffen – eine eher unübliche Darbietung auf LINKEN-Festen. Ein Straßenschild „Zum Gysi Nr.1“ zielte auf eine seiner Bundestagsreden, in der Gysi Schäuble darauf hingewiesen hatte, welche Folgen die Idee der Straßenprivatisierung hätte: Gysi würde die Straße kaufen, in der Schäuble wohnt, und sie umbenennen!  Die DVD „Pina“ war dem Tanztheaterliebhaber Gysi ebenfalls ein Vergnügen, denn ansonsten bekäme er in letzter Zeit immer Alkohol“, dankte Gysi. Die Reden können unter www.dielinke-wuppertal angesehen werden.

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