27.04.2015

Berufsfelderkundung Kein Abschluss ohne Anschluss Kommunale Koordinierungsstelle Reinschnuppertage

Unternehmen können jetzt noch reinschnuppern lassen

Den Nachwuchs von morgen für sich begeistern - vom 15. bis 19. Juni finden für Schülerinnen und Schüler "Reinschnuppertage" statt. Angebote dafür können jetzt noch eingebucht werden!

Wird in einer Großwäscherei nur Wäsche gewaschen? Was hat Dialogmarketing mit einem Sanitätshaus zu tun? Muss ein Maler nur den Pinsel schwingen können? Diese und viele Fragen, die sich Schülerinnen und Schüler der achten Klasse angesichts von Ausbildungsberufen stellen, werden bei den „Reinschnuppertagen“ vom 15. bis 19. Juni beantwortet. Unternehmen haben jetzt noch die Möglichkeit, hierfür Angebote in das dafür vorhandene Buchungssystem einzustellen – und so die Chance, den Nachwuchs von morgen für Ausbildung bei sich zu begeistern!

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Die Berufsfelderkundung, oder wie es in Wuppertal handfester betitelt wird, die „Reinschnuppertage“, sind ein Projekt der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“, die in unserer Stadt von der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule – Beruf Wuppertal umgesetzt wird. Ziel dieser Reinschnuppertage ist es, Schülerinnen und Schülern der achten Klasse vor dem eigentlichen Praktikum einen realitätsnahen Einblick in Unternehmen und die Abläufe der dort angebotenen Ausbildungsberufe zu geben. „Die Jugendlichen suchen sich ihren Traumberuf oft einfach nur nach Popularität aus. Wir wollen sie mit den Unternehmen in unserer Stadt möglichst früh zusammenbringen und diese selbst präsentieren lassen, welche tollen Angebote an Ausbildungsberufen es hier gibt“, sagt Anke Kleinbrahm von der Kommunalen Koordinierungsstelle. Der Effekt wird für beide Seiten positiv sein: Die Jugendlichen bekommen eine klarere Vorstellung von den Berufsbildern und ein breiteres Spektrum zur Berufswahl. Der Übergang von Schule in den Beruf wird leichter, Umwege und Warteschleifen zur Überbrückung, weil noch kein passender Beruf gefunden, werden so möglichst vermieden. Die Unternehmen können dem Fachkräftemangel aktiv begegnen und die Jugendlichen schon in diesem frühen Stadium, indem sie noch besonders begeisterungsfähig sind, für sich einnehmen.

Bei den Reinschnuppertagen sollen die Schülerinnen und Schüler sich durchaus auch mal in der Praxis ausprobieren. Bei den Reinschnuppertagen sollen die Schülerinnen und Schüler sich durchaus auch mal in der Praxis ausprobieren. ©Tom V Kortmann

550 Plätze – es darf noch etwas mehr sein
Unternehmen, die um dieses Projekt wissen, sind schnell überzeugt. Das zeigen die insgesamt 550 Plätze von 74 Wuppertaler Unternehmen, die bereits im Angebot sind. Insbesondere die Handwerksberufe sind hier sehr gut vertreten. 170 Plätze sind jetzt schon gebucht, denn seit wenigen Tagen können sich die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse – in diesem Jahr aus drei Wuppertaler Realschulen – in dem Onlinesystem registrieren und ihre Wunschplätze buchen.
Insgesamt werden es in diesem Jahr rund 300 Jugendliche sein, die bestenfalls in drei verschiedene Berufe für jeweils die Dauer eines Schultags reinschnuppern sollen – in Theorie und Praxis! „Dafür wären also etwa 900 Plätze nötig, das haben wir noch nicht geschafft. Wir hoffen aber, dass jetzt noch viele Unternehmen die Gelegenheit nutzen, um sich hier ausführlich zu präsentieren und ihre Ausbildungsberufe vorstellen“, so Kleinbrahm.

Dabei sein: Unternehmen, die mitmachen möchten, können sich und ihre Angebote auf der Onlineplattform präsentieren. Zugang und Informationen darüber, wie einfach das geht, unter diesem Link.

PM Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf Wuppertal vom 27.04.15

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