27.02.2015

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FDP-Fraktion: Keine Schwächung des Ehrenamtes aus Parteikalkül!

Die Fraktion der Freien Demokraten (FDP) begrüßt ausdrücklich die Verleihung des Ehrenrings der Stadt Wuppertal an die zwei engagierten Bürger unserer Stadt, Rolf-Peter Rosenthal und Dr. Carsten Gerhardt.

Logo Fraktion 2015 magenta und frei„Die Arbeit der Jackstädt-Stiftung und der Wuppertal Bewegung sind zwei hervorragende Beispiele für die Schaffenskraft des bürgerschaftlichen Engagements“, so Alexander Schmidt, Fraktionsvorsitzender der Freien Demokraten im Rat der Stadt. „Folglich ist die Verleihung des Ehrenrings an Rosenthal und Gerhardt ein richtiges und notwendiges Signal zur Stärkung des Wuppertaler Ehrenamtes insgesamt.“

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Von daher erscheint es für die FDP vollkommen unverständlich, wenn SPD und CDU plötzlich bei der von Oberbürgermeister Jung vorgeschlagenen Verleihung an den ersten Vorsitzenden der Wuppertal Bewegung, Dr. Carsten Gerhardt Beratungsbedarf anmelden.

Schmidt: „Aus unserer Sicht stellt das eine grobe Missachtung der ehrenamtlichen und gesellschaftlichen Leistung von dieser so herausragenden Persönlichkeit dar. Es erscheint vielmehr zwingend notwendig, denn was könnte es an dem Projekt Nordbahntrasse zu bedenken geben?!“ Schmidt weiter: „Dr. Carsten Gerhardt gehört anders als viele bisherigen Ehrenringträger weder der SPD noch der CDU an, sondern überhaupt keiner Partei. Hier wird zweifelsohne die Arbeit der Wuppertal Bewegung aus parteipolitischen Erwägungen nicht gewürdigt. Bei der Einweihung der Nordbahntrasse ließen sich gerade noch diejenigen, die jetzt Beratungsbedarf anmelden, pressewirksam mit Gerhardt ablichten. Vermutlich in der Hoffnung, dass etwas Glanz des Vorzeigeprojektes auf sie herabfallen möge. Jetzt von einer Ehrenringverleihung Abstand zu nehmen erscheint unredlich.“

Zur kommenden Ratssitzung sollte der Beschluss zur Verleihung des Ehrenringes an die Herren Rolf-Peter Rosenthal und Dr. Carsten Gerhardt gefasst werden. Beide Ehrenringverleihungen begrüßt die FDP ausdrücklich.

„Bei der Verleihung eines Ehrenrings steht für uns Freie Demokraten die Leistung der zu ehrenden Personen für Wuppertal und seine Bürger im Vordergrund. Genau deshalb haben wir selbstverständlich in der Vergangenheit einer Verleihung an ehrenwerte Mitbürger ohne, aber auch anderer Parteizugehörigkeit zugestimmt“, so Schmidt und ergänzt abschließend: „Parteipolitik darf hierbei keine Rolle spielen. Das, was SPD und CDU nun machen ist ein ganz schlechter Stil, denn die Parteilosigkeit von Dr. Gerhardt darf keine Rolle spielen und schmälert überdies seine ehrenamtlichen Leistungen und Verdienst in Sachen Nordbahntrasse nicht im Geringsten. Von daher fordern wird SPD und CDU auf, dem Vorschlag von Oberbürgermeister Peter Jung als notwendiges Zeichen zur Stärkung des Ehrenamtes in Wuppertal wie die FDP zu folgen!“

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