27.01.2015

Stillstand ist keine Stadtentwicklung!

Es ist zu bedauern, dass eine städtebauliche Aufwertung am Eingangstor zur Barmer Innenstadt jetzt nicht möglich ist.

Nachdem man sich heute Morgen in einer Gesprächsrunde im Wuppertaler Rathaus unter Beteiligung der WSW-Unternehmensführung, der Verwaltungsspitze sowie der Partei- und Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD einvernehmlich im Interesse der Wuppertaler Stadtwerke darauf verständigt hat, den Bau der Firmenzentrale auf dem Carnaper Platz nicht weiter zu verfolgen, geben CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Müller und CDU-Parteivorsitzender Rainer Spiecker MdL hierzu folgende Erklärung ab:

„Es kann nicht sein, dass in einer politischen Auseinandersetzung die Geschäftsinteressen und das Image der Wuppertaler Stadtwerke nachhaltig beschädigt werden könnten. Es ist zu bedauern, dass eine städtebauliche Aufwertung am Eingangstor zur Barmer Innenstadt jetzt nicht möglich ist. Gleichwohl müssen wir die Zukunft des Carnaper Platzes im Interesse unserer Stadt und ihrer Bürger weiter diskutieren, denn so, wie es heute ist, sollte es nicht bleiben. Im Interesse auch der Gesundheit der WSW-Mitarbeiter muss jetzt zügig eine Alternative für den geplanten Neubau der Firmenzentrale gefunden werden. Stillstand ist keine Stadtentwicklung, dabei dürfen wir die bau- und planungsrechtlichen Voraussetzungen nicht aus den Augen verlieren.“

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Kommentare

  1. TottiNjuuz sagt:

    Kurzsichtige Planung anhand realitäts- und bürgerferner Schreibtischdiagnosen ist nicht nur Stillstand, sondern destruktiv und rückwärts gerichtet.

    1. Bea sagt:

      stimmt,
      kurzsichtige investorengeteuerte Einzelprojektplanung ist aber auch keine Stadtentwicklung – schon gar nicht, wenn damit fragwürdige Produktions- und Arbeitsbedingungen und erhebliche Umweltschäden mit unterstützt werden, die moralisch-ethisch niemand gut heißen kann!
      Es wird Zeit, umzuschalten
      – von Kurzsicht auf Weitsicht, von Investor auf Bürger/innen, von Einzel-Projektplanung auf Gesamt-Stadtentwicklung, von Basta auf wir – also von Stillstand auf Zukunft!
      Dafür müssten allerdings endlich auch all die Großprojekte reflektiert und einer konsensfähigen Lösung zugeführt werden, die zT bereits über Jahre kontrovers diskutiert werden und – unnötig – viel Energie & Geld kosten! Der carnaper Platz zeigt: Politik & Bürger/innen können auch auch gemeinsam!

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