15.10.2014

Religionen in der Ambivalenz von Gewalt und Frieden

Dr. Martin Bauschke von der Stiftung Weltethos (Berlin) spricht am 22. Oktober über das Gewalt- und Friedenspotential von Religionen.

Martin Bauschke

Seit Juni diesen Jahres schockiert die Brutalität der IS Terrorgruppe die Weltgemeinschaft, die diese im Namen einer Religion ausübt. In der Öffentlichkeit verschärft sich die Debatte, inwieweit Religionen im besonderen Maße gewaltbereit sind und letztlich in Widerspruch stehen zu einer modernen westlichen aufgeklärten Gesellschaft.

Doch Religionen sind nicht per se gewalttätig oder friedlich. Es sind immer einzelne Gruppen und Strömungen in ihnen, die eher stärker fanatisch oder eher am Frieden orientiert sind: Im „Namen Gottes“ wird Gewalt verübt und findet Versöhnung statt. Dies lässt sich anhand von Beispielen sowohl aus den monotheistischen Religionen als auch aus dem Buddhismus aufzeigen. Die „Erklärung zum Weltethos“ des Weltparlaments der Religionen (1993) spricht von einem notwendigen „Bewusstseinswandel“: der Vollzug der „Konversion“ von der gewaltbereiten zur friedensstiftenden Seite der je eigenen Religion.

Dr. Martin Bauschke studierte ev. Theologie und Philosophie in Tübingen und München sowie Religionswissenschaften in Jena. Seit 1999 leitet er das Berliner Büro der Stiftung Weltethos und ist seit 2001 Koordinator der Wanderausstellung „Weltreligionen-Weltfrieden-Weltethos“.

In Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit

Mi., 22.10.14, 19:30 Uhr, Eintritt: 3,00 Euro, Kath. Stadthaus, Laurentiusstraße 7, 42103 Wuppertal

Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Katja Schettler, Mitarbeiterin des Katholischen Bildungswerks Wuppertal/Solingen/Remscheid, zur Verfügung: Tel: 0202 49583-17, E-Mail: schettler@bildungswerk-wuppertal.de

 

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