11.09.2014

Ab in die Mitte Barmen ISG Textiltradition

„Bänder Bänder Bänder“ – Barmen zeigt seine Vielfalt

Ein unglaublich vielfältiges Veranstaltungsprogramm an drei Wochenenden hat die ISG Barmen im Rahmen der Cityoffensive des Landes "Ab in die Mitte!" auf die Beine gestellt. Vom 18.-22.09.14 ist es wieder soweit.

Nach „WupperWasserWelten“ folgt jetzt das zweite – überlange – Veranstaltungswochenende und stellt mit dem Titel „BänderBänderBänder“ die Textiltradition thematisch in den Vordergrund.

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Diesmal bringen alle Plätze am Werth ihre Potenziale ein und – jeder auf seine Art – die bunte Vielfalt des Bandes unter dem gemeinsamen Leitthema zur Geltung: Bänder, Bänder und nochmals Bänder stehen in all ihren Variationen und Verwendungen im Mittelpunkt. Neben den kulturellen und historischen Qualitäten rücken hier handelsbezogene und gesellschaftlich- politische Facetten der Barmer Identität ins Licht. Als „Ab in die Mitte!“-Spielorte kommen der der Johannes-Rau-Platz und der Platz am Alten Markt hinzu.

Der Johannes-Rau-Platz steht als Vorplatz des historischen Rathauses sowie des gegenüber liegenden Gesellschaftshauses Concordia für die gesellschaftlichen Wurzeln Barmens im Bürgersinn und als Ort des sozialen Gemeinwesens – heute schlägt hier das politische Herz Wuppertals.
Der Alte Markt steht für die merkantilen Wurzeln Barmens mit seinen einstmals international tätigen Handelskontoren und die heutige Qualität Barmens als Einkaufsstandort.

Atemberaubende Hochseilakrobatik auf dem RathausvorplatzAtemberaubende Hochseilakrobatik auf dem Rathausvorplatz ©ISG Barmen

Höhepunkt des „Ab in die Mitte!“-Programms ist eine spektakuläre illuminierte Hochseilshow mit Akrobaten, die in atemberaubender Höhe über dünne „Barmer Litzen“ sausen. Die Gebrüder Weisheit aus Gotha sind seit Jahrzehnten Weltklasse und kommen direkt von Ihrer Europatournee nach Barmen. Sie treten jeweils um 20:30 Uhr am Donnerstag und Freitag auf. Vorher und nachher sorgt ein Rahmenprogramm für Abwechslung.

Am Donnerstag zeigt einer der „hidden champions“ im Tal, die hochspezialisierte Textilfirma Sachsenröder, was entsprechend bearbeitete Baumwollfaser für enorme Gewichte halten kann und wird an einem  „Vulkanfiberlesezeichen“ ein ganzes Auto in die Luft heben. Am Freitagnachmittag zeigen die „jumping foxies“ vom Vohwinkler STV ihr Können beim rope skipping, ab 17:30 Uhr spielen die Striekspoen auf, die vom Verein für Deutsche Sprache um 18 Uhr die „Bergische Eule“ verliehen bekommen für ihre Verdienste um die deutsche Sprache.

Sprechende Köpfe, darunter Pina Bausch und Friedrich Engels, aber auch viele Köpfe aus der Gegenwart, berichten von Barmen.Sprechende Köpfe, darunter Pina Bausch und Friedrich Engels, aber auch viele Köpfe aus der Gegenwart, berichten von Barmen. ©ISG Barmen

Samstag und Sonntag wird der Johannes-Rau-Platz optisch und thematisch durch eine temporäre Installation sprechender Köpfe geprägt. Auf diese mit Überdruck aufgeblasenen und stabil gehaltenen übermannshohen Skulpturen werden Gesichter von Barmerinnen und Barmern jeglichen Alters und sozialer, ethnischer und kultureller Herkunft projiziert, sprechende Gesichter, die von ihrem Umfeld und ihrem Leben in Barmen erzählen. Tagsüber rein als Audio-Installation gedacht, erwachen die Gesichter abends zusätzlich videoanimiert zum Leben und machen deutlich, dass der Stadtteil das verbindende Band ist, das sie eint.

Auf dem Platz am Alten Markt findet ein hochwertiger Textilmarkt statt, auf dem man sich von der Qualität Barmer Artikel selber überzeugen kann. Am Sonntag soll dann der Weltrekord im Gummitwist mit Hilfe von über 300 Wuppertalern gebrochen werden. Kommen Sie hin und hüpfen sie mit, wir wollen Barmen ins Guinness Buch der Rekorde bringen! Das Band dazu kommt selbstverständlich von einer Barmer Textilfirma. Abgerundet werden die vier Tage mit Urban Knitting-Aktionen, Freundschaftsbänderknüpfen, Bänderturnen, einem Slacklinewettbewerb und Möglichkeiten zum Essen und Trinken.

Das detaillierte Programm finden Sie hier. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle!

Quelle: PM ISG Barmen vom 11.09.14

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