20.06.2014

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Jusos: Das im Wahlkampf gesprochene Wort muss gelten!

Die Jusos fordern die SPD in einem aktuellen Beschluss des Vorstandes auf, in Koalitionsverhandlungen mit FDP und Grünen einzutreten.

In einem aktuellen Vorstandsbeschluss fordern die Jusos Wuppertal die SPD im Tal auf, bei den Beratungen der Parteigremien am Montag für Kooperationsverhandlungen mit Grünen und FDP zu stimmen.

„Wir sind in die Schlussphase des Wahlkampfes mit dem Versprechen gegangen, Rot-Grün zu versuchen. Da es jetzt nicht dazu reicht und die Linke aufgrund ihrer Fundamentalopposition gegen den Umbau des Döppersbergs aus unserer Sicht leider nicht kooperationsfähig ist, sollte konsequent auch mit der FDP verhandelt werden, um eine Ampel zu bauen,“ verlangt Alexander Hobusch, Juso-Vorsitzender.

Die Jusos sehen in einer Ampel vor allem die Chance für eine neue, transparente politische Kultur in unserer Stadt. Große Kooperationen seien ein Modell für Notzeiten, sind sich die Jusos einig; da diese aber nun vorbei seien und es im Gegenteil frische Ideen für die Weiterentwicklung Wuppertals brauche, sei damit auch die „GroKo“ überholt.

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„Die Grünen und die FDP haben sich in der letzten Woche politisch sehr auf unsere Partei zubewegt und damit deutlich gemacht, wie stark der Wunsch nach einem Politikwechsel gemeinsam mit der SPD ist,“ ergänzt Max Guder, ehemaliger und jüngster Ratskandidat der SPD im Wahlkreis Brill-Arrenberg. „Die Resonanz nach dem von Dietmar Bell angekündigten Politikwechsel war bei Hausbesuchen und Wahlkampfaktionen unter den Bürgerinnen und Bürgern durchweg positiv. Daher fordern wir die Wuppertaler SPD auf, jetzt ihren Gestaltungsauftrag mit einer neuen Mehrheit wahrzunehmen, und das im Wahlkampf gesprochene Wort zu halten.“

„Auch mit Blick auf die Wahl des Oberbürgermeisters im nächsten Jahr ist ein einfaches Weiter-so nicht akzeptabel,“ so Hobusch abschließend: „Und die bequeme Fortsetzung der Großen Kooperation wäre nichts Anderes!“

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Kommentare

  1. Gerd Blume sagt:

    Ja, mit dem Piraten gäbe es eine Mehrheit. GroKo sollte nur das letzte Mittel sein. Aber eure älteren Mitglieder wollen lieber ein Weiter so. ist ja schön einfach, dann lieber das Wahlversprechen ohne Not brechen und noch mehr politikverdrossene produzieren.
    Jusos lasst euch nicht immer unterbuttern. Die Zukunft der jüngeren Generation ist schon von den aktuellen neuen Rentnergeschenken verkauft worden. Und keiner macht was…

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