06.05.2014

1914-2014: Der Erste Weltkrieg und das Bild des Krieges im 20. Jahrhundert

Die Ereignisse der Jahre 1914 bis 1918 markieren ohne Frage einen Einschnitt in der europäischen Geschichte. Worin dieser aber liegt, und wie tief er reichte, war bereits unter den Zeitgenossen umstritten, und bleibt es bis heute.

 

 

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Der Vortrag von Prof. Dr. Ziemann fokussiert sich auf die Praxis der kriegerischen Gewalt und ihrer kulturellen, sozialen und politischen Folgen. An ausgewählten Beispielen zeigt er auf, wie die Gewalt des Ersten Weltkrieges nationale Selbstwahrnehmungen bestärkte und veränderte, Gruppenkulturen prägte sowie Initiativen zur Befriedung der europäischen Gesellschaften herausforderte. Nicht zuletzt geht es auch darum, ob und wie der Erste Weltkrieg das Bild des Krieges im 20. Jahrhundert verändert hat.

Prof. Dr. Benjamin Ziemann hat Philosophie und Geschichte an der Freien Universität Berlin studiert und ist seit 2011 Professor of Modern German History am Department of History an der University of Shefflield. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen u.a. die historische Friedensforschung und die vergleichende Geschichte des Ersten Weltkrieges und seiner Folgen.

In Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit

Do., 15.05.2014, 19:30 Uhr, Eintritt: 3,00 Euro, Kath. Stadthaus, Laurentiusstraße 7, 42103 Wuppertal

 

Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Katja Schettler, Mitarbeiterin des Katholischen Bildungswerks Wuppertal/Solingen/Remscheid, zur Verfügung: Tel: 0202 49583-17, Mail: schettler@bildungswerk-wuppertal.de

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