30.04.2014

eMobil regionale Energiewende sonnenblume sonnenstrom

Cool muss es sein!

So sagte der Vorsitzende (Hermann. Albers) des Bundesverband WindEnergie (BWE) vor etlichen Jahren bei einer grenzüberschreitenden Tagung zur Elektromobilität.

 

Eingeladen hatte die IHK Flensburg – für die Teilnehmer/innen aus Dänemark erfolgte Simultanübersetzung.

 

Praxisbeispiel Wuppertal

In Wuppertal wurde es genau so gemacht!

100 eMobile sollten auf die hiesigen Straßen –und es gelang! Gedauert hat es nur knapp ein halbes Jahr!

So richtig Sinn machen diese eMobile, die sich geräuscharm und sauber fortbewegen, aber nur, wenn der Strom, den sie dafür verbrauchen, erneuerbar und vor Ort erzeugt wird.

Was lag näher, als auch dies umzusetzen?

Kurzerhand wurden Solaranlagen auf Unternehmensdächern einiger neuer eMobilisten installiert und tatsächlich auch zT kostenloses Betanken für weitere eMobilisten ermöglicht.

Erzeugt wird der Sonnenstrom nicht nur auf bergischen Dächern, sondern auch mit „Sonnenblumen“ zB der smart flower.

 

cool - Sonnenblume macht Strom!

Blume macht Strom – cool!

 

Sonnenblume erzeugt Sonnenstrom – echt cool!

Zugegebenermaßen passen diese Sonnenblumen nicht in jeden Vorgarten – aber cool sind sie!

Durch ihre spezielle technische Ausstattung steht die smart flower immer im besten Winkel zur Sonne und erzeugt so den sauberen Strom. Wie eine echte Blume zieht sie die Blütenblätter zusammen, wenn sich die Sonne hinter dem Horizont verabschiedet. Diese Form der Stromerzeugung ist cool, und das spricht sich schnell herum.

„Funfaktor“ eMobilität & Sonnenblume

Wie H. Albers  schon damals sagte: „Bereits in naher Zukunft wird das Auto kein Statussymbol mehr sein. Für viele junge Leute wird das Thema „Information“ dies ersetzen!“ So kam es! 

Der Funfaktor (Smartphone/Tablett-PC/…) unserer Gesellschaft wird hier angesprochen und erreicht Menschen, denen es bis heute egal war, wo der Strom her kommt – Hauptsache: aus der Steckdose! Auch sie interessieren sich plötzlich für die Zusammenhänge und begreifen sie…

Wünschenswert wäre ein hoher „Ansteckungsgrad“, damit sich diese Technik der Sonnenblume wie Samen einer Pusteblume verbreitet.Dann gelingt hoffentlich auch die Energiewende!

smart grid

Noch etwas zeigte H. Albers:  smart grid – ein Bild der intelligenten Steuerung:  Photovoltaikanlage erzeugt Strom, speichert diesen ins eMobil und speist den Rest Sonnenstrom ins – intelligente – Netz ein, von wo er verteilt und dort genutzt wird, wo er gebraucht wird… Wer steuert das? Vielleicht ein neues Geschäftsfeld für die Stadtwerke?

 

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