25.10.2013

Café Zimmermann Gémeaux Quartett Historischen Stadthalle am Johannisberg Leibnitz Trio Menschen mit Demenz Saitenspiele Zemlinsky Quartett

Saitenspiele auf Reisen

Die Konzerte am 1. Dezember 2013, 16. Februar 2014, 27. April und 1. Juni führen die Besucher jeweils ab 18 Uhr in eine der europäischen Musikmetropolen

LeipzigAuch in der Spielzeit 2013/2014 findet in der Historischen Stadthalle am Johannisberg wieder die Konzertreihe „Saitenspiel“ statt. Diesmal stehen fünf Musikmetropolen im Mittelpunkt, in denen sich große Künstler trafen und voneinander inspirieren ließen. Den so unterschiedlichen Metropolen stehen dabei in diesem Jahr dann auch unterschiedliche Ensembles gegenüber, die in unterschiedlichen Besetzungen auftreten.
Den Beginn machte Ende September 2013 das Minguet Quartett, das sich mit der Musikstadt Wien auseinandersetzte. Am 1. Dezember geht es um Leipzig. Das französische Barockensemble Café Zimmermann, das sich nach Gottfried Zimmermanns Kaffeehaus in der Leipziger Katharinenstraße benannte hat, widmet sich folgerichtig Johann Sebastian Bach. In dem Café fanden regelmäßig Konzerte des Collegiums Musicum der Universität statt. Gegründet hatte Georg Philipp Telemann die Reihe, die später Bach übernahm.
Das Konzertjahr 2014 beginnt am 16. Februar mit einer Reise nach London, die das Gémeaux Quartett aus Basel gemeinsam mit dem litauischen Oboisten Andrius Puskunigis gestalten wird. Auf dem Programm stehen Kompositionen von Henry Purcell, Benjamin Britten, Johann Christian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy. Sowohl die Briten Purcell und Britten als auch die „Immigranten“ Bach und Mendelssohn feierten an der Themse große Erfolge. Das Konzert wird noch einmal am 17. Februar um 10 und 12 Uhr als Schulkonzert angeboten. Anmeldungen werden unter der Telefonnummer 0220/245890 angenommen.
In so einer Reihe darf natürlich auch Paris nicht fehlen: Der Stadt an der Seine erweisen am 27. April das Zemlinsky Quartett, Fabiana Trani an der Harfe und Sascha Rotermund als Sprecher die Ehre. Mitbringen werden sie Werke von Claude Debussy, Maurice Ravel, Igor Strawinsky und André Caplet. Sie stießen in der Zeit des „Fin de Siècle“, also am Ende des Jahrhunderts, die Tür zur klassischen Moderne auf und ließen die akademischen Formen zugunsten von Klangfarbe und -rausch hinter sich.
Der Abschluss der Konzertreihe führt direkt in die Nachbarstadt Düsseldorf, wo Robert Schumann, Clara Schumann und Johannes Brahms in der Mitte des 19. Jahrhunderts aktiv waren. „Übersetzen“ wird dies das noch junge Leibnitz Trio, welches 2005 gegründet wurde. Dem Trio zur Seite stehen am 1. Juni Nicholas Rimmer am Klavier und Lena Eckels an der Viola. Auch das Leibnitz Trio bietet dieses Konzert noch einmal als Schulkonzert (2. Juni, 10 und 12 Uhr) an.
Eine Besonderheit der Konzertreihe ist, dass ausdrücklich Menschen mit Demenz mit einer Begleitperson angesprochen werden, denn „Musik ist die Sprache der Seele“, heißt es bei den Veranstaltern. Dabei muss nur eine Person den Eintritt bezahlen. Anmeldungen in diesem Sinne nimmt Elisabeth von Leliwa unter der Telefonnummer 02131/2982616 oder per E-Mail unter der Adresse info@von-leliwa.com entgegen.

Aktuelle Stellenangebote:

Anmelden

Kommentare

Neuen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.