24.05.2013

Polizeibeamte gehören auf die Straße und nicht hinter den Schreibtisch

Der Wuppertaler CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Spiecker fordert zusammen mit seiner Fraktion in Düsseldorf die Einstellung von Polizeiverwaltungsassistenten in Wuppertal, die die Polizeibeamten von Schreibtischarbeiten entlasten sollen.

Spieckerhellblau„Unsere Polizei gehört auf die Straße und in die Kriminalkommissariate!“ Mit dieser Forderung hat jetzt die CDU-Landtagsfraktion in Düsseldorf einen Antrag auf den Weg gebracht, in dem sie sich dafür einsetzt, dass in Nordrhein-Westfalen wieder mehr Delikte aufgeklärt und weniger Menschen Opfer von Straftaten werden. Dazu der Wuppertaler CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Spiecker: „Die Realität in den Wuppertaler Polizeidienststellen sieht leider so aus, dass gut ausgebildete Polizeibeamte viel zu oft mit reiner Verwaltungstätigkeit beschäftigt sind. Für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt und die konsequente Verfolgung von Straftätern haben sie zu wenig Zeit. Wir wollen Polizeiverwaltungsassistenten einstellen; diese sollen die Polizeibeamten entlasten.“ Spiecker weiter: „Pro Jahr soll es landesweit 200 dieser Assistenten geben, bis zum Jahr 2017 also 1000. Gleichzeitig wird dadurch der Personalbestand bei der Polizei jährlich um 100 Mitarbeiter erhöht. Das schafft Freiräume für echte Polizeiarbeit und ist  – ganz im Sinne der Steuerzahler – auch noch preiswerter.“

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Die aktuellsten Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik des Bundes zeigen, dass Nordrhein-Westfalen das Flächenland mit der höchsten Kriminalitätsrate ist. „Leider werden bei uns die wenigsten Straftaten aufgeklärt“, so Spiecker abschließend. Er hofft, dass sich das durch den Einsatz der Polizeiverwaltungsassistenten auch in Wuppertal deutlich verbessert.

 

 

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