29.01.2010

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OB Jung: Eigeninitiative statt kategorische Ablehnung

Oberbürgermeister Peter Jung bittet die Wuppertaler, das umstrittene Haushaltssicherungskonzept nicht kategorisch abzulehnen, sondern sich engagiert und mit Tatkraft einzubringen.

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In seiner Internet-Kolumne „Auf ein Wort“ nimmt Jung einmal mehr Stellung zur Diskussion um das von ihm und Stadtkämmerer Johannes Slawig vorgelegte Sparkonzept. Gerade bei den „freiwilligen Leistungen“ gehe kein Weg an notwendigen Kürzungen vorbei. Das macht der Rathauschef am Beispiel der Wuppertaler Bäder deutlich. Angesichts der Haushaltslage bleibe der Stadtverwaltung keine andere Wahl, als Einschnitte vorzunehmen: „Ich weiß, wie schmerzhaft dies ist und dass die Bäder vielen Menschen in unserer Stadt am Herzen liegen.“

Jung zeigt sich beeindruckt vom Engagement der  Fördervereine „Freibad Eckbusch“ und „Pro Mirke“, mit denen er Gespräche über die Zukunft der Bäder geführt habe: „Ich war sehr beeindruckt von den kreativen Ideen und konstruktiven Vorschlägen, die hier in einem ersten Schritt vorgelegt wurden.“ Es sei daran gedacht, dass die Vereine die Schwimmbäder in eigener Trägerschaft fortführen. Mit dem Förderverein des Freibades Vohwinkel werde er in Kürze über die Zukunft des dortigen Bades sprechen.

Jung hebt hervor, dass sich bereits weitere Initiativen gebildet hätten, die das Haushaltssicherungskonzept nicht kategorisch ablehnen, sondern mit Eigeninitiative und Tatkraft für den Erhalt gefährdeter Einrichtungen kämpfen: „Nur so kann es meines Erachtens gelingen, die bestehenden Herausforderungen zu bewältigen und unsere Stadt lebenswert zu erhalten.“ Er hebt hervor, dass dieses bürgerschaftliche Engagement in Wuppertal eine lange und gute Tradition habe und seine volle Unterstützung finde.

Ähnlich hatte sich bei njuuz unlängst auch Regierungspräsident Jürgen Büssow geäußert: „Wenn es gelingt, dieses Engagement, z.B. in Form von Fördervereinen o.ä. einzubinden, könnte das durchaus dazu beitragen, dass gefährdete Angebote weiter aufrecht erhalten werden können. Dieses bürgerschaftliche Engagement ist ein Zeichen, das die Bürger einer Stadt in einer Solidargemeinschaft leben.“

Lesen Sie hier die Erklärung von Oberbürgermeister Peter Jung im Wortlaut.

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