01.03.2013

Kostensteigerung Döppersberg: Im Sommer liegen seriöse Zahlen vor

Erst im Sommer, wenn die Ergebnisse der europaweiten Ausschreibung des ersten echten großen Bauabschnittes vorliegen, lässt sich abschätzen, in welchem Umfang die Kostenschätzungen aus dem Jahr 2007 auch dann noch tragen.

Zu den presseöffentlichen Äußerungen des Wuppertaler Unternehmers Heinz Schmersal über mögliche Kostensteigerungen beim Projekt Döppersberg erklärt Klaus Jürgen Reese, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion und der Planungs- und Baubegleitkommission Döppersberg:

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„Natürlich nehme ich auch die Äußerungen eines weltweit agierenden Unternehmers und engagierten Wuppertalers ernst, wenn er seine Erfahrungen einbringt und vor gravierenden Kostensteigerungen bei dem begonnenen Umbau des Döpperberg warnt. Dieses gilt auch für die vielen anderen Anregungen und Fragen der Wuppertalerinnen und Wuppertaler, die mich zum Projekt Döppersberg erreichen. Ich sehe allerdings zum jetzigen Zeitpunkt keine solide Grundlage für die Mutmaßungen von Heinz Schmersal. Erst im Sommer, wenn die Ergebnisse der europaweiten Ausschreibung des ersten echten großen Bauabschnittes vorliegen, lässt sich abschätzen, in welchem Umfang die Kostenschätzungen aus dem Jahr 2007 auch dann noch tragen. Richtig ist, dass die Planungen heute fast sechs Jahre alt sind. Wenn ich allein den Baupreisindex dieser letzten sechs Jahre an die Planungen lege, lässt das Kostensteigerungen in den einzelnen Bauabschnitten erwarten. Inwieweit dann der selbst auferlegte Kostendeckel trägt und die Preissteigerungen in den einzelnen Bauabschnitten aufgefangen werden können, wird auch erst im Sommer abzuschätzen sein. Was aber nun gar nicht den Tatsachen entspricht ist die Äußerung von Heinz Schmersal, dass die Informationspolitik zum Projekt Döppersberg nicht adäquat sei. Nicht erst seit der Eröffnung des Infopavillons wird die Öffentlichkeit auf den unterschiedlichsten Wegen über das Projekt Döppersberg umfangreich informiert. So sind u. a. im Internet unter www.doeppersberg.de alle Fakten für eine größtmögliche Öffentlichkeit bereitgestellt und selbstverständlich sind die Sitzungen der Planungs- und Baubegleitkommission öffentlich.“

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Kommentare

  1. Ulf Klebert sagt:

    Hallo Herr Hofmann,

    auch auf diesem Weg sage ich danke für die Anregung.
    Die Unterlagen sind jetzt auch von dieser Seite abrufbar:
    http://www.wuppertal.de/microsite/doeppersberg/meldungen_doeppersberg/102370100000483465.php

    MfG
    Ulf Klebert

    1. Sehr gut! Vielen Dank für die schnelle, bürgerfreundliche Reaktion.

      Gruß
      Dieter Hofmann

  2. Da die Sitzungen der Baubegleitkommission öffentlich sind, wäre es prima, wenn es möglich wäre, die Protokolle dieser Sitzungen übersichtlich und leicht auffindbar auf http://www.doeppersberg.de zur Verfügung zu stellen.

    Das passt sehr gut zu der ohnehin von der SPD angestrebten Politik:
    „Im Grundsatz war man sich darin einig, dass der Einbezug von Bürger(Inn)en in politisch-administrative Entscheidungs- und Planungsprozesse insbesondere auf kommunaler Ebene weiter forciert werden muss, um die Akzeptanz, die sachliche Rationalität und die Transparenz öffentlicher Vorhaben und Projekte nachhaltig zu stärken. Dietmar Bell machte abschließend deutlich, dass sich die SPD der wachsenden Relevanz und Notwendigkeit von Bürgerbeteiligungsverfahren bewusst ist und entsprechend sensibel sei für die Erweiterung direktdemokratischer Partizipationsformen und den Dialog mit den Bürger(Innen) dazu offensiv fortsetzen werde.“
    Quelle: http://www.dietmar-bell.de/buergerbeteiligung-als-chance-gelebter-demokratie-%E2%80%93-diskussion-ueber-instrumente-und-reichweiten-direktdemokratischer-beteiligungsformen/

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