28.01.2013

helios-dlk

Einigungsstelle zur DLK: Neuaufstellung mit fachbezogenen Gesellschaften

Im Einigungsstellenverfahren zur Neustrukturierung des Servicebereichs am HELIOS Klinikum Wuppertal wurde eine Lösung gefunden, die vom Betriebsrat und der Unternehmensleitung mitgetragen wird.

Die Servicebereiche am HELIOS Klinikum Wuppertal werden künftig in drei fachbezogene Gesellschaften gegliedert.

Als Ergebnis der Verhandlungen sind die Mitarbeiter in den neuen Gesellschaften so gestellt, dass ihr Gehalt für 34 Monate auf heutigem Niveau gehalten wird und für bis zu 19 Monate Schutz vor betriebsbedingten Beendigungskündigungen besteht. Probezeiten wird es nicht geben. In den neuen Gesellschaften werden Entgeltsysteme angewendet, die auch für die jeweilige Branche üblich sind. Dabei orientiert man sich an dem Lohnsystem des DEHOGA‐NRW‐Tarifvertrags (für die interne Logistik) sowie am Lohnsystem nach Tarifvertrag der Speditions‐, Logistik‐ und Transportwirtschaft (für die externe Logistik). Beides sind mit Gewerkschaften ausgehandelte Vergütungssysteme, die auch in NRW bereits im Servicebereich von Krankenhäusern angewendet werden. Im Bereich der Sterilgutversorgung gelten für die jetzigen DLK‐Mitarbeiter im Wesentlichen die gewohnten Konditionen.

DLK-Geschäftsführer Manuel Berger wird das Ergebnis der Einigungsstellen nun umsetzen: „Aufgrund der Tarifgestaltung in der Branche, in der unser Servicebereich tätig ist, brauchen wir ebenfalls eine branchenübliche Bezahlung.“ Nur so seien die künftigen Gesellschaften im Bereich der Sterilgutversorgung und Logistik auf Dauer wettbewerbsfähig und bei positiver Entwicklung in der Lage, Arbeitsplätze in Wuppertal zu schaffen. „Mit dem Ergebnis des Einigungsstellenverfahrens ist nun eine zukunftsfähige Lösung gefunden und wir können durch das Anwerben neuer Kunden Arbeitsplätze sichern oder ausbauen“, so Berger. „Einem Teil der heute befristeten Beschäftigten werden wir in den neuen Gesellschaften unbefristete Verträge anbieten.ʺ

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Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 72 eigene Kliniken, darunter 50 Akutkrankenhäuser mit sechs Maximalversorgern in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal sowie 22 Rehabilitationskliniken. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 32 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren und 13 Pflegeeinrichtungen.

HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin. HELIOS versorgt jährlich mehr als 2,7 Millionen Patienten, davon mehr als 750.000 stationär.

Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 23.000 Betten und beschäftigt über 43.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2011 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,7 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Pressekontakt:

Jörn Grabert

Pressesprecher

Telefon: (0202) 896-20 75

Telefax: (0202) 896-18 13

E-Mail: joern.grabert@helios-kliniken.de

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