08.01.2013

Agentur für Arbeit Arbeitgeber-Verband von Remscheid und Umgebung e.V. Bergische Entwicklungsagentur Bergische Universität Wuppertal Bergisches Fachkräftebündnis Branchentreff DGB Region Düsseldorf-Bergisch Land Fachkräftemangel Gesundheitsbranche HWK IHK Jobcenter Wuppertal Kreishandwerkschaften im Bergischen Städtedreieck Pflege Produktion remscheid solingen Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V.

Branchentreffs zur Fachkräftesicherung

Was bedeutet der Fachkräftemangel für die bergischen Unternehmen? Wie wirkt sich dieser individuell auf die typischen regionalen Branchen aus? Welche Maßnahmen sind zu entwickeln? Diesen Fragen geht das Bergische Fachkräftebündnis mit Branchentreffs in Wuppertal konkret nach.

Bereits Mitte November haben die ersten Treffen für die Branchen „Gesundheit + Pflege“ sowie „Produktion“ in Remscheid und Solingen stattgefunden. Zwischen zehn und fünfzehn Unternehmer nahmen jeweils teil. „Ideal für eine Dialogveranstaltung“, befand Asal Tayouri, zuständige Projektleiterin bei der Bergischen Entwicklungsagentur (BEA), Netzwerkpartner des Bergischen Fachkräftebündnisses (BFB).

Die branchenspezifischen Veranstaltungen bieten Unternehmen die Möglichkeit zur konkreten Zusammenarbeit mit den Akteuren. Eingeladen sind Unternehmen, die bereits eigene Lösungen entwickelt haben und diese als „Best-Practice“ anderen vorstellen genauso wie Unternehmen, die noch auf der Suche nach der für sie richtigen Strategie sind. Das Format der Branchentreffs wird nun am 16. Januar auch in Wuppertal angeboten.

Carmen Bartl-Zorn von der IHK und Martin Klebe von der Agentur für Arbeit zeigen branchenspezifisch die Entwicklung des Fachkräfteangebotes und -nachfrage anhand von Zahlen, Daten und Prognosen auf. Dr. Dennis A. Ostwald vom Institut WifOR, einem unabhängigen Wirtschaftsforschungsinstitut mit Sitz in Darmstadt, wird anhand einer Analyse der regionalen Daten mögliche Maßnahmen aufzeigen.

Im Anschluss sind die Unternehmen eingeladen, über eigene Erfahrungen, Problemlagen und Lösungsansätze zu berichten. „Es gibt keine Lösungen, die für alle Branchen gleichermaßen gelten, denn die Anforderungen sind sehr individuell. In den Branchentreffs lernen die Akteure und Unternehmen gleichermaßen voneinander und können so zielgerichteter den Fachkräftetrend im Bergischen Städtedreieck positiv beeinflussen“, so BEA-Geschäftsführer Bodo Middeldorf.

Die Veranstaltungen:

Branchentreff Gesundheit + Pflege, Mittwoch, 16. Januar 2013, 9 bis 11 Uhr, Jobcenter Wuppertal (Stadtteilzentrum Arriba, Simonstr. 32, 42117 Wuppertal)

Branchentreff Produktion, Mittwoch, 16. Januar 2013, 16 bis 18 Uhr, Vereinigung Bergischer Unterneherverbände e.V. (Wettinerstr. 11, 42287 Wuppertal)

Anmeldung erbeten bei Frau Asal Tayouri (tayouri@bergische-agentur.de).

Das Bergische Fachkräftebündnis:

Das Bergische Fachkräftebündnis ist eine in 2011 gegründete Initiative von arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitischen Akteuren im Städtedreieck Remscheid-Solingen-Wuppertal. Gemeinsam will man dem Fachkräftemangel in der Region zu begegnen. Netzwerkpartner sind: Agentur für Arbeit, Jobcenter (Wuppertal, Solingen, Remscheid), Bergische Entwicklungsagentur, IHK, HWK, Kreishandwerkschaften im Bergischen Städtedreieck, Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V., Arbeitgeber-Verband von Remscheid und Umgebung e.V., DGB Region Düsseldorf-Bergisch Land, Bergische Universität Wuppertal.

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Kommentare

  1. petzi sagt:

    Es gibt doch gar keinen Fachkräftemangel, sondern nur einen „billige Fachkräfte“ Mangel. Das ist die traurige Wahrheit. Es gibt genug arbeitslose Fachkräfte, doch die Arbeitgeber wollen nur noch 1 Euro pro Stunde bezahlen.

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