15.05.2012

Bündnis 90/DIE GRÜNEN Frauen Frauenthemen Gleichberechtigung Gleichstellung Grüne Landtag Landtagswahl; Wuppertal; NRW Martin Möller Nadja Shafik

Im neuen Landtag fehlen Frauen!

Die Mandate stehen fest - und damit wird auch die Verliererin der Landtagswahl 2012 in NRW deutlich: die Gleichberechtigung.

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Einzig BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sind vorbildlich: hier haben Männer und Frauen zu gleichen Teilen einen Sitz im neuen Parlament. Dahinter folgt die SPD, bei der immerhin ein Drittel der Mandate an Frauen ging. Bei der CDU liegt der Frauenanteil schon unter einem Viertel. Weit abgeschlagen landen FDP und Piraten im Gleichberechtigungs-Ranking, wobei die Piraten mit 3 Frauen und 17 Männern den letzten Platz belegen.

„Es wird Zeit für ein Paritätsgesetz!“ sagt Nadja Shafik, die für die Wuppertaler GRÜNEN als Direktkandidatin aufgestellt war und eine der Sprecherinnen der GRÜNEN Landesarbeitsgemeinschaft Frauen ist. „Denn wir sehen ja: mit freiwilligen Regelungen verändert sich nichts. Seit den 90er Jahren stagniert der Frauenanteil in deutschen Parlamenten bei ca. 30%. Wir Frauen beanspruchen aber die Hälfte der Macht.“

Martin Möller, Sprecher des GRÜNEN Kreisverbandes in Wuppertal, ergänzt: „Ein Paritätsgesetz sieht die gleichberechtigte Quotierung von Wahllisten vor. Damit wäre eine gerechte Verteilung von Parlamentssitzen gewährleistet. In Europa haben unter anderem Frankreich und Belgien ein solches Verfahren bereits eingeführt. Es ist an der Zeit, auch bei uns die gesetzlichen Voraussetzungen für eine echte Gleichberechtigung von Männern und Frauen zu schaffen.“

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Kommentare

  1. Ute Beanpoint sagt:

    Ich – als Frau – finde eine Quotierung total bescheuert. Meiner Meinung nach sollten Leute, die was können, gewählt werden und zwar unabhängig davon, ob Frau oder Mann. „Wir Frauen beanspruchen … die Hälfte der Macht“ so ein Quatsch. Ich beanspruche keine Macht, möchte aber, dass kompetente Leute – unabhängig vom Geschlecht – das Sagen haben.

  2. Man kann doch nicht alles mit Gesetzen regeln…

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