30.04.2012

Antifaschisten Autonome Bus polizei Rechtsextreme Staatsschutz Überfall WSW

Linke Chaoten attackieren Linienbus

Ein Zusammentreffen von Mitgliedern des linken und rechten Spektrums in einem WSW-Bus setzte sich außerhalb des Fahrzeugs fort. Eine unbeteiligte Frau wurde durch einen Steinwurf am Kopf verletzt.

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Ein Bus der Linie 643 der Wuppertaler Stadtwerke war am Sonntag gegen 20.45 Uhr im Bereich des Schusterplatzes Richtung Hombüchel unterwegs. Unter den Fahrgästen befanden sich unter anderem zwei weibliche Angehörige des rechten Spektrums (19 und 22 Jahre) mit drei Begleiterinnen. Als an einer Haltestelle eine Angehörige der antifaschistischen Szene die beiden Insassen lautstark als Rechte outete, kam es außerhalb des Busses zu einer größeren Ansammlung von Personen, die offensichtlich der linken Szene zuzuordnen waren.

Etwa 40 bis 50 Personen versuchten daraufhin den Bus zu stoppen und schlugen gegen die Seitenscheiben. Der 45jährige Busfahrer hielt jedoch die Tür geschlossen und setzte aus Furcht seine Fahrt langsam fort. Während ein Unbekannter versuchte, den Bus durch eine Blockade zu stoppen, wurde aus der Menge heraus ein Stein durch die Seitenscheibe geworfen. Dieser traf eine 22 Jahre alte unbeteiligte Insassin am Hinterkopf, die dadurch leicht verletzt wurde und sich später in ärztliche Behandlung begab.

Bei Eintreffen der Polizei hatte sich die Menge bereits aufgelöst. Ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr wird beim polizeilichen Staatsschutz geführt.

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Quelle: Polizei Wuppertal

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