Manuelle Arbeitsprozesse besser bewerten

Aktuell wurde die überarbeitete Leitmerkmalmethode Manuelle Arbeitsprozesse von der BAuA veröffentlicht. Hieran wirkte das Institut ASER im Zuge eines Forschungsprojektes mit.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat aktuell die überarbeitete Version der Leitmerkmalmethode Manuelle Arbeitsprozesse veröffentlicht. An Arbeitsplätzen mit sich ständig wiederholenden, manuellen Arbeitsprozessen, wie z. B. bei Montagearbeitsplätzen oder in der Schneidwaren- und Werkzeugindustrie, wird das Hand-Arm-System stark beansprucht. Dies kann Muskelskeletterkrankungen im Hand-Arm-Bereich oder im Ellbogen-Unterarmbereich verursachen.

In der Quartbroschüre „Manuelle Arbeit ohne Schaden“ wird die wissenschaftlich abgesicherte und betrieblich erprobte Version der Leitmerkmalmethode Manuelle Arbeitsprozesse vorgestellt, woran das Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal im Zuge des Forschungsprojektes „Evaluierung einer Handlungshilfe zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen bei manueller Arbeit mit geringen Kräften“ mitwirkte.

Mit der überarbeiteten Leitmerkmalmethode Manuelle Arbeitsprozesse lässt sich der Grad der körperlichen Belastung von Beschäftigten in Betrieben beurteilen und Maßnahmen der Arbeitsgestaltung ableiten. Sie ist besonders für sachkundige Betriebspraktiker geeignet.

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