26.09.2011

Fusion der Sinfonieorchester nicht zielführend

Die vorgeschlagene Fusion der bergischen Sinfonieorchester wird auch von uns nicht mitgetragen. Nach eingehender Prüfung des Vorschlags ist die Gefahr eines Qualitätsverlustes für das Wuppertaler Sinfonieorchester zu groß.

„Die vorgeschlagene Fusion der bergischen Sinfonieorchester wird auch von uns nicht mitgetragen. Nach eingehender Prüfung des Vorschlags ist die Gefahr eines Qualitätsverlustes für das Wuppertaler Sinfonieorchester zu groß“, erklärt Klaus Jürgen Reese, SPD-Fraktionsvorsitzender, nach entsprechenden Meinungsäußerungen des Oberbürgermeisters, der ebenfalls für sich eine Fusion ausgeschlossen hat.

Ursula Schulz, Bürgermeisterin und kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, ergänzt: „Unter der Leitung von Toshiyuki Kamioka ist das Wuppertaler Sinfonieorchester zu einem Klangkörper geworden, der in aller Welt geschätzt und beachtet wird. Ich schließe mich der Auffassung von Toshiyuki Kamioka an, der mit den Worten zitiert wird: ‚Ich kenne tausende Orchester, aber keines, das durch eine Fusion besser geworden ist.‘ Auch die Qualität der hervorragenden Arbeit des Orchesters im Operngraben würde unter einer Fusion leiden.“

„Wir müssen jetzt weiter nach Alternativen suchen, wie das Wuppertaler Sinfonieorchester dauerhaft finanziell gesichert werden kann“, so Klaus Jürgen Reese abschließend.

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