09.08.2011

Bergische Entwicklungsagentur Deutsche Bahn Müngstener Brücke Weltkulturerbe

Deutsche Bahn unterstützt Antrag zum Weltkulturerbe

Die Deutsche Bahn unterstützt das Vorhaben der Region, die Müngstener Brücke zum Weltkulturerbe anzumelden. Damit ist nun offiziell, dass bergische Region und Bahn sich gemeinsam auf den Weg machen, um das große Ziel Weltkulturerbe zu erreichen.

Dies ist das erfreuliche Ergebnis eines Gesprächs zwischen DB Netz AG-Vertreter Jörg Bistritz (Leiter Produktion Regionalbereich West) mit dem Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung der Bergischen Entwicklungsagentur (BEA), Solingens Oberbürgermeister Norbert Feith sowie BEA-Projektleiter Carsten Zimmermann. „Wir sind sehr froh darüber, die Deutsche Bahn als Partner bei diesem so bedeutenden Vorhaben für die Region an unserer Seite zu wissen“, so Feith. Hintergrund des Gesprächs war ein vorangegangener Brief Feiths an den Vorstandschef der DB, Dr. Rüdiger Grube.
„Um eine fristgerechte Antragstellung zu ermöglichen, stellt die DB Netz AG uns die hierfür erforderlichen  Unterlagen kurzfristig zur Verfügung“, freut sich auch Zimmermann. Die BEA wird den Antrag zum Weltkulturerbe Müngstener Brücke fristgerecht bis zum 1. November 2011 einreichen.

Die zukünftigen Maßnahmen zur Sanierung erfolgen in enger Abstimmung mit den Unteren Denkmalbehörden der Städte Solingen und Remscheid. Derzeit werde die komplette Statik der Brücke neu berechnet, berichtet die DB Netz AG. Bistritz: „Diese Berechnungen machen Ende des Jahres eine Entscheidung über Zukunftskonzepte für die Müngstener Brücke möglich. Die grundsätzlichen Optionen der Sanierungen und eines eventuellen Neubaus hatten wir Ende Januar im Haus Müngsten bekanntgegeben.“

© MAN-Museum und Historisches Archiv

Die Müngstener Brücke als eines der wichtigsten touristischen Ziele des Bergischen Landes stellt auch einen Imagefaktor für die Deutsche Bahn dar. Ihre Aufnahme in die Welterbe-Liste würde dabei helfen, sie auch in ihrer Funktion als regulär genutztes Brückenbauwerk im Schienen-Regionalverkehr zu erhalten.

Quelle: PM BEA vom 09.08.11

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