25.05.2011

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Wasserball: Sieg im Derby gegen SC Solingen

Nach dem Bergischen Derby zwischen dem SC Solingen und den Wasserfreunden Wuppertal versuchte Trainerin Ute Kopp-Kunz die Leistung ihres Teams gar nicht erst schön zu reden: "Das einzig gute an diesem Spiel war, dass wir es gewonnen haben."

(Werner Röder) Denn nach dem 18:3-Kantersieg im Hinspiel mühten sich diesmal die Wasserfreunde gegen aufopferungsvoll kämpfende Solinger zu einem knappen 10:12 (2:3, 4:4, 2:4, 2:1)-Sieg und etablierten sich damit auf Rang vier (14:14 Punkte) der 2. Wasserball-Liga West.

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Routinier Steffen IngignoliRoutinier Steffen Ingignoli (weiße Kappe) machte es der gegnerischen Abwehr schwer

Dabei genügte den Wuppertalern die wohl bis dahin schwächste Saisonleistung, bei der nur Center Heiko Hindrichs und Routinier Steffen Ingignoli Normalform erreichten. Sie sorgten durch cleveres Zweikampfverhalten immer wieder für ein Überzahlspiel, das die Wasserfreunde meist zu Toren nutzen konnten.

Doch Abstimmungsprobleme in der Defensive brachte den Tabellenvorletzten aus der Klingenstadt immer wieder heran. Und nach 13 Minuten Spielzeit führten die Solinger gar mit 6:5 Toren. „Wir haben zu keiner Zeit einen Rhythmus gefunden“, so Co-Trainerin Nicole Nieder „und den Gegner mit zum Teil haarsträubenden Fehlern stark gemacht“, ergänzte Ute Kopp-Kunz. Erst nach einer gelungenen Kombination von Heiko Hindrichs und Linkshänder Benjamin vom Bauer, der zur 7:6-Führung für die Wuppertaler einschoss, gaben die Wasserfreunde die Führung im Derby nicht mehr her.

Am kommenden Samstag (18.00 Uhr) ist die Zweitvertretung des SV Krefeld 72 Gast im Eigenbad der Wuppertaler an der Bendahler Straße. „Hier werden wir ein anderes Team erleben“, verspricht Ute Kopp-Kunz, „denn schließlich wollen wir diesen guten vierten Rang in der Tabelle verteidigen.“

Wasserfreunde Wuppertal: Körschgen; Hindrichs (3 Tore), Spielhoff, Offermann, Kunz (je 2), vom Bauer, Lars Hebbecker, Steffen Hebbecker (je 1), Keßler, Focke, Ingignoli, Pogrebinski, Pfahl.

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