13.03.2011

Carsten Gerhardt Johannes Slawig Nordbahntrasse Stadtverwaltung streit Wuppertalbewegung

Nordbahntrasse: Slawig gegen „kleinliches Gezänk“

Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig hat in einem Schreiben an die Wuppertalbewegung die Position der Stadtverwaltung verteidigt und appelliert an den Verein, auf "kleinliches Gezänk" zu verzichten.

An der Tunnelsanierung scheiden sich die Geister. Foto: Wuppertalbewegung.An der Tunnelsanierung scheiden sich die Geister. Foto: Wuppertalbewegung.

Slawig wirft der Wuppertalbewegung vor, in ihrem Newsletter den Verlauf der letzten Sitzung des Lenkungskreises weder vollständig noch wahrheitsgemäß wiederzugeben. Die Darstellung der Vereinsführung um Carsten Gerhardt sei „unrichtig, tendenziös und einseitig“. Slawig hat sich daher mit einer ausführlichen Stellungnahme an Gerhardt gewandt und darauf bestanden, dass diese dem gleichen Empfängerkreis zugeleitet wird, der vorher die von ihm kritisierte E-Mail Gerhardts erhalten hatte.

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Der Stadtdirektor widerspricht der Darstellung des Vereins, dass die Verwaltung sich nach oberflächlicher Beratung für die Sanierung des Tunnels Dorrenberg mit Spritzbeton entschieden habe. Alle Alternativen seien gründlich geprüft worden. Der Entscheidung sei eine zweistündige Beratung vorausgegangen. Für die Spritzbetonvariante habe sich die Stadt entschieden, weil der Unterhaltungsaufwand billiger sei als die von der Wuppertalbewegung präferierte Verkleidung mit Blechprofilen, die außerdem technisch riskant sei.

Slawig appelliert: „Im Interesse des Projektes Nordbahntrasse, das wir gemeinsam zum Erfolg führen wollen, bitte ich Sie, diese Entscheidung zu akzeptieren und jetzt gemeinsam an der weiteren Umsetzung des Projektes zu arbeiten. Für kleinliches Gezänk ist dieses Projekt doch viel zu wichtig!“

Die Wuppertalbewegung übt unterdessen weitere Kritik am Rathaus. Einen Kostenvergleich für die beiden Sanierungsvarianten des Tunnels Dorrenberg sei die Stadt nach wie vor schuldig geblieben. Die Kalkulation des von der Stadt beauftragten Experten bezeichnet der Vereinsvorstand als „Überschlagsrechnung auf Bierdeckelniveau“. Außerdem sei der vorgelegte Zeitplan „vom Detaillierungsgrad (…) Lichtjahre vom Vorschlag der Wuppertalbewegung e.V. entfernt, den wir bereits im letzten Juli (Juli 2010) an die Stadt übermittelt haben.“

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Quelle: Mitteilung der Wuppertalbewegung

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Kommentare

  1. Marcus sagt:

    du bist doof… nee du… nee du…. immer 2x mehr wie du
    (und in der zwischenzeit klaut der nachbarsjunge das feuerwehrauto aus dem sandkasten)

    professionelles HickHack – und wir alle müssen warten bis das geheule aufhört…

  2. Radler sagt:

    Herr Dr. Gerhardt sollte sich auf die korrekte Abrechnung des ersten gebauten Teilstückes konzentrieren. Von mehr als einer Million Euro ausgegebenen Geldern sind im 5.Anlauf bisher €75.000 korrekt abgerechnet worden.
    Solange aber keine korrekte Abrechnung vorliegt, werden die Fördergelder aus Düsseldorf nicht freigegeben und es fehlt das Geld zum Weiterbau.
    Verwunderlich, daß der Vorstand ausgerechnet in seinen Kernkompetenzen (Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberater) so schlecht performt.

  3. Emil Blume sagt:

    Nee, wirklich schön, dass das alles Jahre dauert.

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