02.03.2011

SPD-Fraktion fordert zügige Erstellung eines Maßnahmenplans für das Engelshaus

"...dass es nun aufgrund von Brandschutzbedenken tatsächlich zu einer Schließung für Besuchergruppen gekommen ist, ist für Wuppertal nicht nur kulturell, sondern auch in touristischer Hinsicht ein echtes Problem."

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„Bereits in der Oktobersitzung des letzten Jahres hat Dr. Illner, Leiter des Historischen Zentrums, in seiner Antwort auf unsere große Anfrage, ob und wann die Friedrich-Engels-Sammlung in das historische Gebäude zurückgeführt werden kann, auf die massiven baulichen Mängel des Engelshauses hingewiesen. Dass das Gebäude über kurz oder lang eine Generalsanierung benötigen würde, war allen Beteiligten klar, gerade auch vor dem Hintergrund der Barrierefreiheit“, so die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Bürgermeisterin Ursula Schulz.

„Aber dass es nun aufgrund von Brandschutzbedenken tatsächlich zu einer Schließung für Besuchergruppen gekommen ist, ist für Wuppertal nicht nur kulturell, sondern auch in touristischer Hinsicht ein echtes Problem. Wir erwarten deshalb von der Verwaltung, mit großem Nachdruck an dem angekündigten Schadenskataster zu arbeiten und ganz gezielt Fördermaßnahmen für die Sanierung des historischen Gebäudes einzuwerben. Am Beispiel des umfangreich sanierten Karl-Marx-Hauses in Trier wird sehr gut deutlich, wie wichtig eine solche kulturelle Einrichtung im Hinblick auf den Wirtschaftsfaktor einer Stadt sein kann. Das Karl-Marx-Haus hat jährlich mehr als 40.000 Besucher, vor allem aus der Volksrepublik China. Wuppertal hat als Geburtsstadt Friedrich Engels ein nicht minder gewichtiges Pfund, mit dem wir auch wuchern sollten. Die Stadt kann es sich gar nicht leisten, diese Chance zu vergeben“, so Schulz weiter.

Ansprechpartnerin:
Maren Bergmann
wissenschaftl. Mitarbeiterin
der SPD-Ratsfraktion
Tel.: (02 02) 563 6964

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