01.02.2011

Inkasso Becker Streik ver.di warnstreig

Letzte Warnstreiks bei Inkasso Becker: ver.di kündigt Urabstimmung und unbefristeten Streik an

Mit zwei ganztägigen Warnstreiks erhöhen die Beschäftigten der Inkasso Becker GmbH & Co. KG (IBW) den Druck auf die Arbeitgeberseite, um Tarifverhandlungen einzuleiten. Dabei droht der Konflikt sich nun zu verschärfen.

Seit Oktober 2010 rief die Gewerkschaft ver.di bereits zu 12 Warnstreiktagen bei dem Wuppertaler Inkassounternehmen auf. Dennoch kam es bisher zu keinen Tarifverhandlungen. „Inkasso Becker war bisher nicht einmal bereit sich mit uns an einen Tisch zu setzen“ erklärt Grit Genster, Geschäftsführerin von ver.di Wuppertal. „Mit diesen beiden Warnstreiktagen wollen wir der Geschäftsführung die letzte Möglichkeit einräumen, mit uns Gespräche aufzunehmen. Wird es dann weiterhin nicht zu Tarifverhandlungen kommen, sehen wir uns gezwungen eine Urabstimmung und einen unbefristeten Streik vorzubereiten“, so Genster.

Ziel der Streikenden ist nach Angaben von ver.di die Aushandlung eines Haustarifvertrags der sich an den Bedingungen des Banksektors anlehnt. Inkasso Becker sei, wie die gesamte GFKL Gruppe, nicht tarifgebunden. Nach derzeitigen Regelungen würden Beschäftigte mit dreijähriger Ausbildung auf der Sachbearbeiterebene mit ca. 1600 Euro brutto eingestellt. Ein Tarifvertrag für die IBW-Beschäftigten wäre der erste in der Branche der Inkasso-Branche.

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Quelle: PM ver.di

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