Stillstand am Mollenkotten 243
Das Grundstück Mollenkotten 243 befindet sich seit Jahren in einem unbefriedigenden Zustand. Nachdem die auf dem Gelände befindlichen Gebäude durch einen Brand beschädigt wurden und es in der Folge zu Teilabbrüchen kam, sind bislang keine erkennbaren Fortschritte für eine geordnete bauliche oder städtebauliche Entwicklung erfolgt. Die Liegenschaft liegt in einer exponierten Lage mit hohem Durchgangsverkehr und macht in ihrem aktuellen Zustand keinen guten Eindruck auf das Umfeld.
Vor diesem Hintergrund hat die CDU-Fraktion im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Bauen und Standortmarketing eine Große Anfrage eingebracht. Ziel ist es, Transparenz über den aktuellen Kenntnisstand der Verwaltung zu schaffen und zu klären, ob und wie eine Entwicklungsperspektive für das Grundstück besteht.
„Das Grundstück Mollenkotten 243 ist seit langem ein städtebaulicher Problemfall“, erklärt Anja Vesper, Vorsitzende der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal. „Gerade an einer so stark frequentierten Stelle prägt der Zustand eines Grundstücks den Eindruck eines ganzen Quartiers. Es gibt immer wieder Gerüchte über einen Verkauf oder über geplante Nutzungen – sichtbar passiert ist bislang jedoch nichts.“
Mit ihrer Anfrage möchte die CDU-Fraktion unter anderem wissen, wie die aktuellen Eigentumsverhältnisse aussehen, ob ein Eigentümerwechsel erfolgt ist und welche Nutzungs- oder Bebauungsabsichten der Verwaltung bekannt sind. Darüber hinaus wird erfragt, ob Bauanträge oder planungsrechtliche Voranfragen gestellt wurden und welche rechtlichen Rahmenbedingungen für das Grundstück gelten.
„Uns geht es ausdrücklich nicht darum, eine bestimmte Nutzung vorzugeben“, betont Vesper. „Aber wir erwarten Klarheit darüber, wie die Verwaltung den Zustand bewertet und ob sie Handlungsbedarf sieht, um einen dauerhaften Stillstand und eine weitere Verwahrlosung zu verhindern. Ein solches Areal darf nicht über Jahre hinweg sich selbst überlassen bleiben.“
Hintergrund:
Auf dem Grundstück Mollenkotten 243 wurden die dort befindlichen Gebäude in der Vergangenheit durch einen Brand beschädigt und teilweise zurückgebaut. Seitdem wird öffentlich über eine mögliche Veräußerung und künftige Nutzungen spekuliert, ohne dass bislang konkrete Entwicklungen sichtbar geworden sind.
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