31.03.2026PuM
Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt im März
Details zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal | Foto: Bundesagentur für Arbeit
Der Arbeitsmarkt im März
Stabile Entwicklung am Arbeitsmarkt – Chancen trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen
- 32.800 Menschen im März arbeitslos, 476 weniger als im Vormonat
- Arbeitslosenquote 9,7 Prozent; 9,9 Prozent im Vormonat
- Stellenbestand auf 2.653 Stellen gestiegen
Im März zeigt sich der Arbeitsmarkt im Agenturbezirk insgesamt stabil. Trotz anhaltend herausfordernder wirtschaftlicher und geopolitischer Rahmenbedingungen ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen gegenüber dem Vormonat nicht weiter gestiegen. Insgesamt waren 32.800 Menschen arbeitslos gemeldet, rund 500 weniger als im Februar.
Die Entwicklung in den Städten verlief dabei differenziert: Während die Arbeitslosigkeit in Wuppertal in beiden Rechtskreisen spürbar zurückging, war in Solingen und Remscheid ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Die Arbeitslosenquote im Städtedreieck liegt aktuell bei 9,7 Prozent. Gleichzeitig ist der Bestand gemeldeter Arbeitsstellen auf 2.653 gestiegen – ein Zeichen dafür, dass Unternehmen weiterhin Personalbedarf haben.
Thorsten Schumacher, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal ©Agentur für Arbeit
„Dass die Arbeitslosigkeit trotz der aktuell volatilen geopolitischen Lage und wirtschaftlicher Unsicherheiten nicht ansteigt, ist ein positives Signal für die Stabilität unseres Arbeitsmarktes. Für verhaltenen Optimismus ist es jedoch noch zu früh – die Rahmenbedingungen bleiben anspruchsvoll. Umso wichtiger bleibt es, die bestehenden Chancen aktiv zu nutzen: Qualifizierung, Weiterbildung und gezielte Unterstützung sind entscheidend, damit Menschen und Betriebe gleichermaßen von den vorhandenen Perspektiven profitieren können. Unsere Berufsberatung begleitet Jugendliche wie Erwachsene praxisnah bei ihrer beruflichen Orientierung und Unternehmen bieten wir vielfältige Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten an“, erklärt Thorsten Schumacher, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.
Die statistischen Daten zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt finden Sie ebenfalls im Internet.
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Der Ausbildungsmarkt
Halbzeit am Ausbildungsmarkt: Flexibel sein und Chancen nutzen – gemeinsam mehr erreichen!
Gemeinsam veröffentlichen die Industrie- und Handelskammer, die Kreishandwerkerschaften, die Jobcenter sowie die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal die Halbjahresbilanz des Ausbildungsmarktes 2026. Bei der Arbeitsagentur meldeten sich in den letzten sechs Monaten mehr Ausbildungsinteressierte, jedoch meldeten die Unternehmen weniger Ausbildungsstellen.
- 670 Bewerberinnen und Bewerber, 302 weniger als im Vorjahr
- 600 unversorgte Bewerberinnen und Bewerber, 132 mehr als im Vorjahr
- 943 Ausbildungsstellen, 621 weniger als vor einem Jahr
- 266 freie Ausbildungsstellen, 455 weniger als vor einem Jahr
Thorsten Schumacher, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal ©Agentur für Arbeit
„Die Lage am Ausbildungsmarkt bietet trotz steigender Bewerberzahlen und geringerer Ausbildungsplatzangebote Chancen für junge Menschen, wenn sie flexibel sowohl in der Wahl des Ausbildungsplatzes als auch räumlich sind. Viele Unternehmen im Handel, im Handwerk, in den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen sowie im Finanz- und Versicherungswesen bieten noch Ausbildungsplätze – überwiegend im kaufmännischen Bereich und im Verkauf. Wer noch unschlüssig ist, sollte sich an die Berufsberatung der Agentur für Arbeit wenden. Im Beratungsgespräch können Ideen entwickelt und neue Perspektiven geschaffen werden“, so Thorsten Schumacher.
Die statistischen Daten zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt finden Sie ebenfalls im Internet.
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