09.02.2026CDU-RatsfraktionWuppertal
Zunehmende Wildschweinproblematik: CDU fordert
Zunehmende Wildschweinproblematik: CDU fordert Übersicht, Prävention und klare Zuständigkeiten
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal hat eine Anfrage an den Ausschuss für Umwelt zur zunehmenden Wildschweinproblematik im Stadtgebiet eingebracht. Hintergrund sind deutlich mehr Sichtungen und Schäden, insbesondere in den Bereichen Sudberg und Kohlfurth, aber zuletzt auch in innerstädtischen Lagen wie Elberfeld.
„Wir nehmen sehr ernst, was uns Anwohnerinnen und Anwohner aus verschiedenen Stadtteilen schildern: Schäden an Grünflächen, verunsichernde Begegnungen und das Gefühl, dass sich die Situation zuspitzt“, erklärt Thomas Hahnel-Müller, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. „Das ist kein Randthema mehr, sondern betrifft zunehmend auch Wohn- und Innenstadtbereiche.“
Neben der konkreten Belastung für Bürgerinnen und Bürger rückt aus Sicht der CDU auch die Vorsorge im Hinblick auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) stärker in den Fokus. Die Tierseuche ist für Menschen ungefährlich, stellt aber eine erhebliche Gefahr für Haus- und Wildschweine dar. Die Nähe bestätigter Fälle in Nordrhein-Westfalen mache es notwendig, Zuständigkeiten, Meldewege und Präventionsmaßnahmen klar zu benennen.
„Uns geht es nicht um Panikmache, sondern um einen nüchternen, vorausschauenden Umgang mit einer sich verändernden Lage“, so Hahnel-Müller weiter. „Wir wollen wissen, wie die Verwaltung die Situation einschätzt, wo konkrete Schwerpunkte liegen, welche Schäden bekannt sind und wie gut die Zusammenarbeit zwischen Umweltverwaltung, Jagdbehörde, Veterinäramt und Ordnungsbehörden funktioniert.“
Die CDU-Fraktion fragt unter anderem nach bestehenden Präventionsmaßnahmen, nach der Information der Bevölkerung, nach der Erfassung von Hinweisen aus der Bürgerschaft sowie nach organisatorischen Vorkehrungen für den Fall eines ASP-Verdachts oder -Nachweises im Stadtgebiet.
„Je früher wir uns sachlich und strukturiert mit diesen Fragen befassen, desto besser lassen sich Schäden begrenzen, Risiken minimieren und Vertrauen schaffen“, betont Hahnel-Müller. „Das ist im Interesse der Bürgerinnen und Bürger – und ebenso im Interesse eines wirksamen Tierseuchenschutzes.“
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