Für eine Welt, die vom Krieg nichts mehr hält

Lieder vermitteln die Botschaften einer sozialen Bewegung in leicht verständlicher Form. Sie gemeinsam zu singen, stärkt den Zusammenhalt.. Und ihre Texte können zu Gedanken über die Ziele der Bewegung anregen.

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Es ist zwar nicht klar, ob es nach der Wuppertaler Friedenskundgebung am Karsamstag zu einem Ostermarsch kommt, aber der folgende Refrain eines Ostermarschlieds könnte auch Grundlage eines Mottos der Kundgebung sein:
„Marschieren wir gegen den Osten? Nein!
Marschieren wir gegen den Westen? Nein!
Wir marschieren für eine Welt, die vom Krieg nichts mehr hält.“

Aber was ist das, eine „Welt, die vom Krieg nichts mehr hält“? Von welchen Einstellungen und Handlungsweisen, die zu Kriegen führen, sollte diese Welt nichts mehr halten? Und wovon dann?
Wer vor allem sollte vom Krieg nichts mehr halten und warum? Die Menschen an der Basis oder die Mächtigen? Wegen der Zerstörung wirtschaftlicher Güter oder wegen des verursachten menschlichen Leids?
„Sag mir, wo die Männer sind … zogen fort, der Krieg beginnt.
Sag mir, wo die Gräber sind … Blumen weh‘n im Sommerwind.
Sag mir, wo die Blumen sind … Mädchen pflückten sie schwind..
Und mit welchen Mitteln soll das aggressive Verhalten von Staaten verhindert werden? Durch zivilgesellschaftliche Innovationen oder eine regelbasierte Weltordnung?
Wünschenswert wäre ein verbindliches Weltethos der Gewaltfreiheit, auf das sich alle großen Ideologien und Religionen einigen. Dazu aufgefordert wären aller großen philosophischen Schulen und Religionsgemeinschaften. Als Ausgangspunkt könnte das an grundlegenden Menschenrechten orientierte Weltethos dienen, das von Hans Küng initiiert wurde.
Wie lange können Entscheider sich noch abwenden, weil sie angeblich nichts sehen? Die Antwort darauf weiß leider nur der Wind.
Aber:
„Wir brauchen keinen Krieg in der Ukraine
und auch sonst nirgendwo auf der Welt.“
Auch nicht in der Golfregion.
„Ihr Herrn, führt eure Kriege doch alleine!
Wir wollen Frieden, der uns zusammenhält.“
Von der zivilgesellschaftlichen Basis her könnten global nachhaltige Kommunen wie Wuppertal die Entwicklung hin zum Weltfrieden stärken. Denn Friede ist eines der globalen Ziele nachhaltiger Entwicklung. Die Stärkung von Städtepartnerschafen und Städtefreundschaften mit Kooperation der Verwaltungen und Begegnung von Bürgern könnte eine solide Grundlage für eine „Welt sein, die vom Krieg nichts mehr hält“ .
„Komm, feiern wir ein Friedensfest und zeigen, wie sich‘s leben lässt“
Der nächste Weltfriedenstag wäre hierfür eine gute Gelegenheit. Aber am Karsamstag gilt: heute ist heute. Lasst uns durch einen Marsch ein Zeichen setzen!
„Unser Marsch ist eine gute Sache,
weil er für eine gute Sache steht.
Wir marschieren hier nicht aus Hass und nicht aus Rache,
wir erobern kein fremdes Gebiet.“
Aber vielleicht gelingt es, Herzen und Köpfe zu gewinnen denn:.
„Unsre Hände sind leer, die Vernunft ist das Gewehr.,
und die Leute versteh‘n uns‘re Sprache.“

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