02.04.2026Wuppertaler Friedensforum
Die Welt am Abgrund – und wo steht die ev. Kirche? Die neue Friedensdenkschrift

Krieg in Europa. Krieg im Nahen Osten. Brennende Ölfelder, Trümmer und Hunderttausende auf der Flucht. Präsidenten, die das Völkerrecht missachten. Rüstungsausgaben weltweit auf dem Höchststand. Gleichzeitig verarmen global weite Teile der Bevölkerung.
Die ev. Kirche in Deutschland (EKD) hat im November 2025 eine neue Friedensdenkschrift mit dem Titel „Gerechten Frieden schaffen in unruhigen Zeiten“ herausgegeben. Seit ihrem Erscheinen ist sie in höchstem Maße umstritten. Nur auf den ersten Blick gehe es in ihr um Frieden, sagen die Kritiker. Auf den zweiten Blick bediene sie die gängigen Narrative wie Zeitenwende, Kriegstüchtigkeit, Siegfähigkeit und notwendiger Aufrüstung gegen die Bedrohung aus Russland. Es fehle ihr eine pazifistische Orientierung, so wie sie Jesus in der Bergpredigt grundgelegt habe.
Wir wollen genauer hinschauen. Dazu haben wir den kath. Theologen und Publizisten Peter Bürger aus Düsseldorf eingeladen. Er hat kürzlich die „Umdenkschrift“ herausgegeben, in der er kritische Stimmen und Stellungnahmen aus unterschiedlichen Bereichen der Kirchen zur Friedensdenkschrift der EKD gesammelt hat. Mit ihm wollen wir über Frieden in unruhigen Zeiten diskutieren.
Veranstaltet von: Ev. Kirchengemeinde Gemarke-Wupperfeld und dem Wuppertaler Friedensforum.
Eintritt frei, Spenden erbeten.
Petition an den Rat der EKD: Überarbeitet die neue Denkschrift zur Friedensethik!
Zur Solidarischen Kirche im Rheinland
Passend dazu auch unsere Kundgebung zum Ostermarsch am Ostersamstag am Wuppertaler Hauptbahnhof:
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