Zahlreiche Einsätze des Ordnungsdienstes in der Silvesternacht
Foto: C.OtteSchwerpunkt der Meldungen war Vandalismus in Zusammenhang mit dem Feuerwerk: Es gab Beschwerden wegen gegen Hauswände und Autos abgeschossene und auf Balkone geworfene Feuerwerkskörper, die Zündung von unerlaubten, sogenannten „Polen-Böllern“ und Jugendliche, die sich gegenseitig mit Böllern bewarfen. Neben den Kontrollen von Personen und Örtlichkeiten wurden einige Kleinbrände etwa am Döppersberg, am Platz am Kolk, am Alten Markt und am Wupperfelder Markt direkt gelöscht, um so die Feuerwehr zu entlasten. In Elberfeld wurde durch den Rauch von Raketen eine Brandmeldeanlage ausgelöst. Ein Brand entstand nicht. Auch Beschwerden aufgrund von Partylärm konnten geklärt werden.
Zwischen diesen Einsätzen leisteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch Hilfe bei einem Unfall, bis die Polizei die Einsatzstelle übernehmen konnte.
Im Stadtbild noch präsenter sein
Größeren Aufwand verursachte ein Brand in Wichlinghausen. Hier unterstützte der Ordnungsdienst die betroffenen Bewohner gemeinsam mit den Wuppertaler Stadtwerken, die einen Bus zur Erstbetreuung bereitstellten und der Rufbereitschaft der Zentralen Fachstelle für Wohnungsnotfälle, die eine vorübergehende Unterbringung der betroffenen Personen in Hotels organisierte. Ein vermeintlich gezielter Raketenbeschuss der Einsatzkräfte am Brandhaus stellte sich als unabsichtliche Folge von zu viel Alkohol heraus. Eine Person, die das Haus nicht verlassen wollte, wurde gemeinsam mit der Polizei zur Einsicht gebracht. Daneben wurde die Versorgung von Haustieren sichergestellt, eine Reinigung von Glasscherben vor Ort veranlasst und mit Erziehungsberechtigten die Unterbringung zu Besuch anwesender Minderjähriger telefonisch abgeklärt.
Stadtdirektor und Ordnungsdezernent Matthias Nocke dankt allen Einsatzkräften der Silvesternacht: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsdienstes waren in engem Zusammenspiel mit Polizei, Feuerwehr und den Rufbereitschaften weiterer Leistungseinheiten für die Sicherheit und Ordnung in unserer Stadt im Dienst. Sie sind als Ansprechpartner der Bürgerinnen und Bürger gegen Vandalismus vorgegangen, haben in Notlagen unterstützt und damit Polizei und Feuerwehr entlastet. Wir wollen solche Einsätze künftig durch den Ausbau des Ordnungsdienstes ausweiten, um so das Sicherheitsgefühl der Wuppertaler zu erhöhen und im Stadtbild gerade bei Veranstaltungen noch präsenter zu sein.“
Quelle: Stadt Wuppertal
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