09.04.2026evangelisch wuppertal
Damit Hoffnung wächst
Hoffnung wächst, wo Menschen bereit sind, ihre Fähigkeiten und ihren Glauben zu teilen. Für den internationalen Personalaustausch hat die Vereinte Evangelischen Mission jetzt eine Spendenkampagne gestartet.

Laurent Kabuyaya, Agrarexperte aus dem Ostkongo, gibt Schulungen in Ernährungssicherheit.
Hoffnung wächst, wo Menschen bereit sind, ihre Fähigkeiten und ihren Glauben zu teilen. Für den internationalen Personalaustausch ihrer Mitgliedskirchen hat die Vereinte Evangelischen Mission jetzt eine Spendenkampagne gestartet.
In einem Krankenhaus erhalten Menschen eine bezahlbare medizinische Versorgung. Familien lernen, ihr eigenes Obst und Gemüse anzubauen und sich selbst zu versorgen. Christ:innen und Muslim:innen werden motiviert, miteinander ins Gespräch zu kommen und Wege zu einem friedlichen Zusammenleben zu finden. Mit drei beispielhaften Projekten macht die Vereinte Evangelische Mission (VEM) auf ihre neue Spendenkampagne „Hoffnung wächst“ aufmerksam.
Im internationalen Personalaustausch der VEM senden die Mitgliedskirchen qualifizierte Mitarbeitende in andere Länder, um gemeinsam mit den Menschen vor Ort zu wirken und sammelt dafür Spenden. Die Fachkräfte engagieren sich beispielsweise in Projekten in der Demokratischen Republik Kongo, in Tansania und in Indonesien, um die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort nachhaltig zu verbessern.
„Hoffnung wächst“
Spendenaktion der VEM
Spendenkonto: KD-Bank eG,
IBAN: DE45 3506 0190 0009 0909 08,
BIC: GENODED1DKD
Es ist auch möglich, online zu spenden.
Beispielhaft verweist die VEM auf den Nordwesten Tansanias. Dort sichere das Nyakahanga Hospital der evangelischen Kirche vor Ort die medizinische Versorgung in einer strukturschwachen Region. Im Rahmen des VEM-Personalaustauschs arbeitet dort Albert Muhindo aus der Demokratischen Republik Kongo als leitender Arzt. Für viele Menschen mit geringem Einkommen sei das kirchliche Krankenhaus die einzige erreichbare medizinische Einrichtung, erklärt die VEM.
Sorghum-Anbau für den Familienbedarf
Laurent Kabuyaya, Agrarexperte aus einer VEM-Mitgliedskirche im Osten der Demokratischen Republik Kongo, unterstützt Gemeinden im Westen des zentralafrikanischen Landes. In Schulungen vermittelt er Familien, wie sie gesunde Lebensmittel wie Gemüse, Getreide und Obst selbst anbauen können. Im Fokus steht die Hirseart Sorghum. Das Saatgut gewinnt Kabuyaya auf einem kircheneigenen Feld und gibt es direkt in seinen Schulungen weiter.
In Indonesien fördert die VEM den Dialog zwischen Religionen. Auf der Insel Java leitet die Sozialarbeiterin Julia Thissen Trainingsprogramme für Frauen unterschiedlicher Glaubensrichtungen.
Die Kampagne zeige, dass auch dort, wo Menschen mit großen Herausforderungen lebten, konkrete Unterstützung neue Perspektiven eröffnen kann, betont die VEM. „Gemeinsam schaffen wir Grundlagen für eine sichere Ernährung, eine bessere Gesundheitsversorgung und ein friedliches Miteinander“, erklärt Baraka Lwakatare, stellvertretender Geschäftsführer der VEM.
Die Vereinte Evangelische Mission
Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) mit Büros in Wuppertal, Pematangsiantar (Indonesien) und Daressalam (Tansania) ist eine internationale, gleichberechtigte Gemeinschaft von 39 Mitgliedern, darunter 32 evangelische Kirchen in Afrika und Asien sowie sechs deutsche EKD-Kirchen, darunter die rheinische Kirche, und die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel.
Text: VEM
Foto: Karin Pflug/VEM
Redaktion: Sabine Damaschke
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