28.06.2012

Sommer, Sonnenschein, Hautkrebs: Wie schütze ich mich richtig?

HELIOS Bürgerforum zur Urlaubszeit: Dienstag, 3. Juli, 16 Uhr, Konferenzzentrum (Standort Barmen)

HELIOS Bürgerforum zur Urlaubszeit: Dienstag, 3. Juli, 16 Uhr, Konferenzzentrum (Standort Barmen)

Sobald die Sonne am Himmel lacht und die Temperaturen steigen, zieht es die meisten Menschen ins Freie. Doch sich ungeschützt der Sonne auszusetzen, davon rät Professor Dr. med. Percy Lehmann, Chefarzt der Dermatologie am HELIOS Klinikum in Wuppertal, dringend ab. Es drohe eine Dermatitis solaris, ein Sonnenbrand, der durch UV-B-Strahlen ausgelöst wird.

Prof. Dr. med. Percy Lehmann führt durch das HELIOS Bürgerforum am kommenden Dienstag.

Doch wie schützt man sich vor diesen Strahlen – gerade im Sommerurlaub? Reicht eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor? Inwieweit spielt die Kleidung eine Rolle? Und welche Hauttypen müssen besonders vorsichtig sei? Diese Fragen werden beim HELIOS Bürgerforum am kommenden Dienstag, 3. Juli, um 16 Uhr im Konferenzzentrum des HELIOS Klinikums Wuppertal (Standort Barmen, Heusnerstr. 40, Torbogen) beantwortet. Die Veranstaltung steht unter der Überschrift „Sommer, Sonnenschein, Hautkrebs: Wie schütze ich mich richtig?“. Das Konferenzzentrum bietet fast 100 Besuchern Platz.

Die Gefahr eines Sonnenbrandes ist laut Prof. Lehmann, der durch die Veranstaltung führen wird, nicht zu unterschätzen. Sowohl „heller Hautkrebs“ wie das Basallzellkarzinom (Basaliom) und das Plattenepithelkarzinom (Spinaliom) der Haut sowie deren Vorstufen, als auch das maligne Melanom, „schwarzer Hautkrebs“, zählten zu den Spätfolgen der erhöhten UV-Lichteinstrahlung. Zudem beschleunige die UV-Strahlung die vorzeitige Erschlaffung und Faltenbildung der Haut. Alle diese Lichtschäden, hervorgerufen durch ein zuviel an UV-Strahlen, würden an der Haut jedoch auch ohne Sonnenbrand immer dann entstehen, wenn die Haut zu stark gebräunt und damit belastet wird.

Auf den richtigen Sonnenschutz kommt es an: Dabei gibt es, abhängig vom Hauttyp, große Unterschiede.

Neben der richtigen Bekleidung sei die Verwendung von Sonnenschutzmitteln, die einen ausgewogenen Schutz gegen UV-A- und gegen UV-B-Strahlen bieten, eine wichtige Maßnahme zur Vorbeugung der Folgeschäden eines Sonnenbrandes. „Wichtig ist vor allem, das Sonnenschutzmittel gründlich und in ausreichendem Maße aufzutragen“, sagt Prof. Lehmann. Der zu wählende Lichtschutzfaktor richte sich nach dem jeweiligen Hauttyp.

„Um einem Sonnenbrand vorzubeugen, kommt es aber in erster Linie auf die innere Einstellung an. Braun ist nicht gleich gesund“, betont Prof. Lehmann. Wer ein ausgiebiges Sonnenbad nehme oder ein Solarium besuche, um möglichst braun zu werden, schade seiner Haut und erhöhe sein Risiko an Hautkrebs zu erkranken deutlich.

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