Der Arbeitsmarkt im Bergischen Städtedreieck im Januar

Die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal hat heute die Daten zum Arbeitsmarkt im Januar für das Bergische Städtedreieck veröffentlicht.

Im Detail – der Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal ©Bundesagentur für Arbeit

Saisonaler Anstieg der Arbeitslosigkeit –
Chancen durch Beratung und Förderung

  • 33.575 Menschen im Januar arbeitslos, 957 mehr als im Vormonat
  • Arbeitslosenquote steigt auf 10,0 Prozent; 9,7 Prozent im Vormonat
  • Stellenbestand mit 2.467 Stellen leicht rückläufig 

 

Aktuelle Stellenangebote:

Der Arbeitsmarkt zeigt sich zu Jahresbeginn erwartungsgemäß von saisonalen Einflüssen geprägt. Im Januar waren im Agenturbezirk 33.575 Menschen arbeitslos gemeldet, rund eintausend mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei zehn Prozent, gleichzeitig ist der Bestand gemeldeter Arbeitsstellen auf 2.467 zurückgegangen.

„Gerade in dieser Phase kommt es darauf an, Menschen gezielt zu begleiten und Perspektiven zu eröffnen. Die Berufsberatung ist dabei ein zentraler Ansatz – für junge Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf ebenso wie für Erwachsene, die sich neu orientieren oder weiterentwickeln möchten. Gleichzeitig unterstützen wir Unternehmen aktiv bei ihrer Personalplanung. Mit dem neuen, digitalen Förder-Check können sich Unternehmen nun schnell und unkompliziert über finanzielle Fördermöglichkeiten informieren“, betont Nathalie Schöndorf, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

Nathalie Schöndorf, Leiterin der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal ©BA @ Bundesagentur für Arbeit

Entwicklung der Arbeitslosigkeit

Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal (Remscheid, Solingen, Wuppertal) im Januar 2026 weiterhin gestiegen. 33.575 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 957 Personen mehr (+2,9 Prozent) als im Dezember und 2.346 Personen bzw. 7,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 10,0 Prozent und lag mit 0,3 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 9,2 Prozent.

Aktuell erhalten 10.086 Personen Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung. Das sind 614 Personen mehr als im Vormonat und 558 Personen mehr als vor einem Jahr. Grundsicherung haben 23.489 Personen erhalten. Das sind 343 Personen mehr als im Vormonat und 1.788 Personen mehr als im Vorjahr.

 

Jugendarbeitslosigkeit

Aktuell sind 3.198 junge Menschen unter 25 Jahren von Jugendarbeitslosigkeit betroffen – im Vergleich zum Vormonat sind dies 51 Jugendliche (+1,6 Prozent) mehr. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 223 Personen (+7,5 Prozent) gestiegen.

 

Langzeitarbeitslose

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Aktuell sind 14.558 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 2.255 (+18,3 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 92,7 Prozent (13.491 Personen) in der Grundsicherung betreut.

 

Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teilnehmer von Maßnahmen, aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt werden. Die Unterbeschäftigung umfasst aktuell 41.296 Personen; das sind 544 Personen mehr als im Vormonat und 1.890 Menschen (-4,4 Prozent) weniger als vor einem Jahr.

 

Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 5.747 Personen arbeitslos. Davon kamen 2.354 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 4.804 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.302 eine Erwerbstätigkeit auf.

 

Stellenangebot

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende.

Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Berufen

Vertrieb | Zahnärzte, Kieferorthopäden | Kaufm., techn. Betriebswirt | Metallbearbeitung |
Verwaltung Sozial- Gesundheitswesen.

Aktuell befinden sich damit 2.467 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. Sie bieten Arbeits- und Fachkräften weiterhin gute Beschäftigungsperspektiven. Der Anstieg ist ein erfreuliches Ergebnis der intensivierten Zusammenarbeit zwischen dem Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und den regionalen Unternehmen.

 

Berufliche Weiterbildung

Weiterhin positiv entwickelt sich die Weiterbildungsbereitschaft, aktuell nehmen 2.075 Menschen an einer beruflichen Qualifizierung teil. Die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal bietet hierzu laufend Beratungen, Infoveranstaltungen und finanzielle Unterstützung rund um Aus- und Weiterbildung an.

 

Förder-Check für Unternehmen – unkompliziert Fördermöglichkeiten abfragen

Die Agentur für Arbeit hat vielfältige Möglichkeiten, Unternehmen im Rahmen ihrer Personalplanung finanziell zu unterstützen. Mit dem neuen Fördercheck ist es nun möglich, sich unkompliziert und digital über bestehende Förderangebote zu informieren.
Weitere Infos und das Fördercheck-Tool sind unter https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell abrufbar.


Der Arbeitsmarkt in Wuppertal

Entwicklung der Arbeitslosigkeit

Die Arbeitslosigkeit ist im Wuppertal im Januar 2026 gestiegen. 20.854 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 622 Personen mehr (+3,1 Prozent) als im Dezember und 2.314 Personen bzw. 12,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 11,1 Prozent und lag mit 0,4 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 9,8 Prozent.

 

Jugendarbeitslosigkeit

Aktuell sind 2.035 junge Menschen unter 25 Jahren von Arbeitslosigkeit betroffen – im Vergleich zum Vormonat sind dies 17 Jugendliche (+0,8 Prozent) mehr. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 296 Personen (+17,0 Prozent) gestiegen.

 

Langzeitarbeitslose

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Aktuell sind 9.163 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 1.903 (+26,2 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 92,9 Prozent (8.511 Personen) in der Grundsicherung betreut.

 

Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teilnehmer von Maßnahmen, aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt werden. Die Unterbeschäftigung umfasst aktuell 25.820 Personen. Das sind 312 Personen mehr als im Vormonat, aber 1.767 Menschen (-6,4 Prozent) weniger als vor einem Jahr.

 

Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 3.560 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.329 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 2.952 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 756 eine Erwerbstätigkeit auf.

 

Stellenangebot

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 214 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (88 weniger als im Vormonat, aber 58 mehr als vor einem Jahr).

 

Die Pressemitteilungen der Agentur für Arbeit: www.arbeitsagentur.de/vor-ort/solingen-wuppertal/presse


Informationen und Erreichbarkeit

Eine Kontaktaufnahme zur Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal ist jederzeit online möglich, verschiedene Angebote können unmittelbar über die Online-Services genutzt werden:

www.arbeitsagentur.de/eservices – 7 Tage/24 Stunden

Ein Wunschtermin kann unkompliziert online gebucht werden:

https://web.arbeitsagentur.de/portal/terminvereinbarung/pc/agenturen/anliegenauswahl

Wie die Online-Kommunikation mit der Agentur für Arbeit funktioniert, erklären Videos der Bundesagentur für Arbeit auf YouTube.

Weitere Informationen und die aktuellen Öffnungszeiten finden Interessierte auf der Internetseite der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal:

https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/solingen-wuppertal

Die kostenlosen Servicerufnummern sind montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 14 Uhr erreichbar:

Arbeitnehmer/innen:                               0800 4 5555 00

Arbeitgeber/innen:                                   0800 4 5555 20

Familienkasse:                                           0800 4 5555 30

technische Fragen zu den E-Services:   0800 4 5555 01

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