15.12.2010

Quartiersmanagement Stadtteile

GRÜNE Ratsfraktion für die uneingeschränkte Fortführung des Quartiersmanagements

Die GRÜNE Ratsfraktion stimmt der Kritik des Arbeitskreises Nordstadt an den städtischen Kürzungen in der Stadtteilarbeit zu. Er hatte Oberbürgermeister Peter Jung am 09.12. in einem Offenen Brief aufgefordert, das Quartiersmanagement uneingeschränkt fortzuführen.

„Die Stadtteilbeauftragte soll über Arrenberg und Nützenberg hinaus auch noch die Elberfelder Südstadt und Cronenberg betreuen. Sie kann nur noch zwei Sitzungen des Arbeitskreises Nordstadt pro Jahr leiten. Eine sinnvolle und qualifizierte Arbeit als Stadtteilbeauftrage und Quartiersmanagerin ist damit nicht mehr möglich“, sagt Klaus Lüdemann, GRÜNER Stadtverordneter und stellvertretender Bezirksbürgermeister von Elberfeld.

Nur durch die Unterstützung der Stadtteilbeauftragten konnten viele soziale Projekte angestoßen und durchgeführt werden. Ihre Arbeit ist zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Nordstädter Stadtteilarbeit geworden.

Die GRÜNE Ratsfraktion spricht sich ebenfalls gegen die Personalkürzungen im Sozialbereich aus. Die prekäre Finanzsituation der Stadt Wuppertal kann kein Argument sein, die dringend notwendige Arbeit in den Stadtquartieren zu vernachlässigen.

„Unsere Kritik bezieht sich auch auf die verminderte finanzielle Ausstattung sozialer Einrichtungen,“ so Ilona Schäfer, GRÜNES Mitglied im Sozialausschuss.

„Letztlich macht das Quartiersmanagement die soziale Arbeit in den Quartieren effizienter – und das gilt natürlich nicht nur für die Elberfelder Nordstadt, sondern für alle anderen Bezirke auch. Deshalb werden wir die schleichende Abschaffung der kommunalen Quartiersarbeit nicht akzeptieren.“

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