07.12.2010

Wuppertal; Klimaschutz; Klima; Energie; Klimagipfel

GRÜNE: Mehr erneuerbare Energien für Wuppertal

Besseres Klima durch Projekte vor Ort

Über Klimapolitik haben GRÜNE Ökologie-Experten aus Land und Kommunen am Samstag in Oberhausen diskutiert. Hintergrund war die Weltklima-Konferenz in Cancún. In vielen Städten und Gemeinden existieren bereits viele gute Beispiele für Klimaschutzprojekte.

Dazu erklärt Bettina Brücher, Stadtverordnete und Vorsitzende des Umweltausschusses: „In Wuppertal setzen wir uns für die Nutzung erneuerbarer Energien, für Kraftwärmekoppelung,  energetische Gebäudesanierung etc. ein. Als nächste Maßnahme wollen wir für die  „Erneuerbare Energie Region Bergisches Land“ werben. Denn klar ist: Auch hier in unserer Region können wir mithelfen, um die Folgen des Klimawandels zu reduzieren.

Die Ergebnisse des GRÜNEN Klima-Treffens zeigen, wie durch einfache Mittel vor Ort viel zum Klimaschutz beigetragen werden kann. Die rot-grüne Landesregierung hat im Gegensatz zu CDU und FDP erkannt, dass wirksamer Klimaschutz besser gestern als heute umgesetzt werden muss. Die GRÜNEN wollen, dass Nordrhein-Westfalen zum Vorreiter der ökologisch-industriellen Revolution wird. Zentrales Element für diese Neuausrichtung der Klimaschutzpolitik in unserem Land ist die Einführung eines Klimaschutzgesetzes und eines Klimaschutzplans. Dies beinhaltet den Ausbau erneuerbarer Energien, die Förderung energetischer Gebäudesanierung und eine umweltfreundlichere Verkehrspolitik.”

Dr. Hermann Ott, der Wuppertaler GRÜNE Bundestagsabgeordnete und klimapolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion, macht sich für eine “internationale Klimapolitik der unterschiedlichen Geschwindigkeiten“ stark. „Es kann nicht sein, dass Deutschland und Europa sich selbst blockieren, indem sie sich an das Handeln der USA und China binden. Vor allem die USA werden auf absehbare Zeit keinem internationalen Klimaschutzabkommen beitreten. Deshalb müssen Deutschland und die EU zum Vorreiter der weltweiten Klimaschutzpolitik werden. Umweltminister Röttgen muss sich hier in Cancún für dieses Ziel einsetzen und dort auch Verbündete finden.“

Dr. Hermann Ott ist zur Zeit in Cancún. In seinem aktuellen Blog www.hermann-e-ott.de berichtet er täglich von den Verhandlungen.

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