Blackout: Was tun, wenn das Licht ausgeht?

VORTRAGSREIHE Panik bringt nichts, gute Vorbereitung hingegen viel: Auf Gut Einern bekommen Interessierte konkrete Vorbereitungstipps für den Fall eines großflächigen Stromausfalls.

Blackout – Workshop mit Jörg Heynkes ©Gut Einern

Bisher bleibt es ein Szenario, doch noch nie war die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich einmal
dazu kommen könnte, größer: ein Blackout! Während die Vorstellung, einen Abend lang bei
Kerzenschein zusammen zu sitzen, noch recht romantisch sein mag, endet die Romantik schnell beim
Gedanken an vergammelte Lebensmittel im Kühlschrank und den Ausfall des Mobiltelefons, der
Heizung und womöglich sogar der Wasserversorgung. „Fast nichts geht mehr in unserer technisierten
Welt, wenn der Strom ausfällt“, erklärt Jörg Heynkes, der sich seit Jahren mit Energiethemen und
auch Blackout-Szenarien beschäftigt. „Und bei einem vollständigen Blackout kann es mehrere Tage
dauern, bis die Stromversorgung wieder flächendeckend hergestellt ist.“

Wie komme ich persönlich durch so eine Situation und wie kann ich mich gut vorbereiten? Auf diese
und ähnliche Fragen geht Jörg Heynkes aktuell in einem Vortragsangebot auf Gut Einern ein. „Solche
Szenarien werden oft mit Panikmache assoziiert oder schlimmstenfalls in die Ecke der
Verschwörungstheorien gestellt“, erklärt er, „doch angesichts der Energiekrise und des Kriegs steigt
natürlich leider auch das Risiko, dass es mal zu einem solchen Ereignis kommen könnte, zum Beispiel
durch Sabotage bzw. terroristische Aktivitäten.“

Im Workshop möchte er daher ein realistisches Bewusstsein für das Risiko schaffen und reale
Möglichkeiten aufzuzeigen, sich darauf vorzubereiten. Kleiner Spoiler: Mit Toilettenpapier-
Hamsterkäufen haben die Vorbereitungsstrategien nur wenig zu tun, vielmehr geht es um die eigene
Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz und auch das Bewusstsein über unterschiedliche
Schutzbedürfnisse verschiedener Menschengruppen: Wer kann im Ernstfall wem wie helfen? Und
wie gut bin ich selbst vorbereitet?

Der erste Vortrag am vergangenen Sonntag erfreute sich bereits großer Beliebtheit: „Für mich war es
sehr interessant und vor allem auch beruhigend, mich mit diesem Thema auf rationale Weise
auseinanderzusetzen. Ich weiß jetzt, wie ich mich und meine Familie ganz konkret in unserer
Lebenssituation schützen kann“, sagte Teilnehmerin Michaela Ludwig nach der Veranstaltung. „In
der aktuellen Zeit fühlt man sich ja vielen Herausforderungen und Szenarien gegenüber machtlos. Da
hilft es, für bestimmte Fälle eben doch ganz konkrete Handlungsempfehlungen bekommen zu
haben.“

Aufgrund der hohen Nachfragen werden noch weitere Termine angeboten:

„Was tun, wenn der Blackout kommt.“

  • Sonntag, 30.10.22, 11.00 Uhr;
  • Montag, 31.10.22, 18.30 Uhr;
  • Sonntag, 6.11.22, 15.00 Uhr;
  • Mittwoch, 09.11.22, 18.30 Uhr

Haus Winkelmann auf Gut Einern, Einern 120, 42279 Wuppertal

Anmeldung aufgrund begrenzter Sitzgelegenheiten erforderlich: www.gut-einern.org
Kostenbeitrag: 9,- € (Spende an den Verein „Gut Einern e.V.” für den Bau eines „Grünen
Klassenzimmers“)

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