Mayors for Peace – Wie ernst ist es Wuppertal mit dieser Idee?

1945 wurden die beiden Städte Hiroshima und Nagasaki durch den Abwurf von zwei Atombomben durch die US-Luftwaffe in Sekunden-Bruchteilen in Schutt und Asche gelegt und unzählige Menschen verloren ihr Leben.

Die Überlebenden dieser schrecklichen Katastrophen, leiden bis heute unter den Nachwirkungen der Strahlung. Die Bürgermeister von Hiroshima und Nagasaki haben 1982 die Organisation „Bürgermeister für den Frieden“ gegründet, um weltweit die Abschaffung von Atomwaffen und dauerhaften Frieden zu erreichen. Die Stadt Wuppertal ist 1986 dieser Initiative beigetreten, wie rund 500 Städte in Deutschland und weltweit über 8.000.

„Atomwaffen haben das Potenzial, alles Leben auf diesem Planeten zu vernichten. Friedensforscher sehen derzeit sogar Anzeichen für ein neues nukleares Wettrüsten“, sagt OB Schneidewind lt. WR vom 6.7.2022 *).

„Das darf nicht sein! Wir brauchen dringend neue Impulse für die nukleare Abrüstung. Deshalb setzen sich die Mayors for Peace für den Beitritt weiterer Staaten zum Atomwaffen-Verbotsvertrag ein.“ Soweit stimmt er mit der Gründer-Initiative überein (hier Info dazu).

Das „Wuppertaler Friedensforum“ fordert außerdem von OB Schneidewind, dass er sich auch bei der Bundesregierung und ebenfalls in seiner eigenen Partei für den aktiven Beitritt der Bundesrepublik zum Atomwaffen-Sperrvertrag einsetzt. Dort hat die BRD lediglich Beobachterstatus.

Wir wollen aber, dass alle Atomwaffen von deutschem Boden verschwinden und fordern das Ende der sogenannten „nuklearen Teilhabe“ an US-amerikanischen Atombomben in Deutschland.


*) „Wuppertaler Rundschau“ berichtete am 6.7.2022 unter https://www.wuppertaler-rundschau.de/lokales/mayors-for-peace-wuppertal-zeigt-flagge-gegen-atomwaffen_aid-72482235

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